Das Gute vorneweg: alle acht Teams dürfen in der NLB der Frauen nach der Qualifikation die Playoffs bestreiten. Das heisst, die zwei Oberländer Equipen – die Floorball Riders sowie der UHC Laupen – können schon vor der ersten Partie den Playoff-Einzug abhaken.
Aber: Weil die Liga auf die nächste Saison hin auf zehn Teams aufgestockt wird, muss der in der Qualifikation am schlechtesten klassierte Viertelfinal-Verlierer gegen den drittbesten aus der 1. Liga in die Barrage. So ganz ohne Bedeutung ist die erste Meisterschaftsphase mit ihren 21 Partien also doch nicht.
Mit vier Linien Dampf machen
Aufsteiger Laupen aber tritt sowieso nicht an, um kleine Brötchen zu backen. Die Laupnerinnen haben die zweithöchste Schweizer Spielklasse durch die Vordertür und mit einer eindrücklichen Saison im Gepäck betreten. 13 Siege feierte das Team von Yves Kempf in 14 Spielen. Kommt hinzu: Die Laupner U21A gewann ihren zweiten Schweizer Meistertitel in Serie.
Entsprechend gross ist das Selbstvertrauen. «Aber das ist nur das Eine», sagt Kempf. Der Trainer führt weitere Gründe ins Feld, warum er sich mit seinem Team zum Ziel gesetzt hat, in den Playoff-Halbfinal zu kommen. «In der Mannschaft steckt viel Qualität. Und sie machte zuletzt einen weiteren Schritt vorwärts.»

