Brand läuft auf Platz 7
Er habe sich einen guten Plan zurechtgelegt, sagte Dany Brand vor dem Abflug an die Sommer-Universiade in Taiwan. Sein sportliches Ziel: Der Rütner wollte in Taipeh drei Rennen in seiner Spezialdisziplin über 400 m Hürden absolvieren – was mit anderen Worten hiess, in den Final vorzustossen. «Riesigen Druck will ich mir aber nicht auferlegen, die Balance muss stimmen. Ich möchte auch Spass haben.»
Letzteres hat der 21-jährige Oberländer an seiner Universiade-Premiere zweifelsohne gehabt. Brand schaffte es nicht nur, sich für den Final am Samstag zu qualifizieren und somit in Taipeh dreimal am Start zu stehen. Der aufstrebende Athlet rief im Final – es war zugleich sein letztes Hürdenrennen der Saison – auch nochmals eine sehr starke Leistung ab. Brand wurde in 49,92 Sekunden gestoppt. Das brachte ihm den siebten Platz sowie ein Diplom. Vom Bronzeplatz trennten ihn 62 Hundertstel.
Erst zweimal schneller
Dem Oberländer gelang an der Universiade ein Steigerungslauf, er wurde von Einsatz zu Einsatz schneller. Der Finalwert von 49,92 Sekunden ist auch die drittbeste Zeit seiner noch jungen Karriere. Besser schnitt Brand erst an der U-23-EM in Polen ab, als er ebenfalls zweimal unter 50 Sekunden lief und mit persönlichem Rekord (49,14 Sekunden) überraschend die Silbermedaille gewann. Obwohl Brand die Limite für die WM in London unterboten hatte, verzichtete er zugunsten der Universiade auf eine Teilnahme.
Nur einen Tag nach seinem Finalseinsatz stand Brand in Taipeh schon wieder auf der Bahn. Mit der Schweizer 4×400-m-Staffel schaffte der Oberländer den Einzug in den Final. Dieser findet am Montag statt.
Rüttimann läuft auf Platz 31
Langstreckenläufer Eric Rüttimann vom LC Uster hatte sich über die Halbmarathon-Distanz mit der Zeit von 1:05:42 Stunden für die Universiade qualifiziert. Der LCU-Läufer war am Sonntag im Einsatz und beendete das Rennen auf Platz 31. Rüttimann blieb in Taiwan mit der Zeit von 1:15:24 Stunden beinahe zehn Minuten über seiner Qualifikationszeit.
