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Dem FC Glattal laufen Trainer und Spieler davon

Knall beim Drittliga-Aufsteiger Glattal Dübendorf: Trainer Michele Calleri verlässt den Klub und wechselt zum Stadtrivalen FC Dübendorf 2.

Die Mannschaft um Trainer Michele Calleri - eine Zusammensetzung, die es in der Saison 17/18 nicht mehr geben wird. (Bild: fcglattal.ch)

Dem FC Glattal laufen Trainer und Spieler davon

Die Freude beim FC Glattal Dübendorf über die Rückkehr in die 3. Liga nach insgesamt drei Jahren Abstinenz währte nur kurz. Nur wenige Tage nach dem Aufstieg ist die sportliche Zukunft des Vereins wegen des kurzfristigen Abgangs von Trainer Michele Calleri unklar.

Er gab nach der letzten Partie, die ausgerechnet noch auf dem Sportplatz Zelgli stattfand, am Sonntagabend seinen Wechsel zum FC Dübendorf 2 bekannt.

Zu viel Unsicherheit

Beim Drittliga-Team ersetzt Calleri den zum Zweitliga-Aufsteiger Rümlang weggezogenen Michele Digeronimo. Trainer Calleri nennt zwei Gründe für den Klubtransfer: «Zu viel Unsicherheit bei Glattal und bessere Zukunftsperspektiven beim FCD.»

Er betont aber trotz der Trennung das gute Einvernehmen mit Glattals Präsident Francesco Cardili. Unabhängig davon dürften diese Unsicherheiten bei Glattal Dübendorf durch den Wegzug von Trainer Calleri nicht kleiner werden. Mit ihm kommt es nämlich zu einem eigentlichen Spielerexodus im Kader des Fanionteams.

Saisonstart in der 3. Liga?

«Mindestens zehn Spieler kommen mit mir zum FCD», bestätigt der 50-Jährige. Und Glattal-Klubchef Cardili geht noch einen Schritt weiter und sagt: «Es sind alle weg.» Verübeln will er es ihnen nicht. «Es sind alles Kollegen untereinander.»

Auch keine A+-Junioren mehr Cardili ist in seinem Amt wahrlich nicht zu beneiden. Nachdem es bereits in der Winterpause zur Auflösung der dritten Mannschaft kam, wird Glattal in der nächsten Saison auch über keine A+-Junioren und Senioren 30+ mehr verfügen.

Wie es mit Fanionteam des FC Glattal Dübendorf weiter geht – und ob es künftig überhaupt in der 3. Liga spielen wird – ist derweil noch gänzlich offen. Präsident Cardili wird sich hierbei in den nächsten Tagen mit seinen Klubkollegen aus dem Vorstand beraten.

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