Durstig zum Schlusspfiff
Wann ist bei einem Fussballspiel der beste Zeitpunkt, sich ein Getränk und eine Wurst zu besorgen, ohne etwas Entscheidendes zu verpassen? Bei einer Partie des FC Rüti sicher nicht in der Schlussphase, so viel steht fest. Das ist – auch ohne gross angelegte Studie – statistisch erwiesen. Gleich in 14 Pflichtspielen traf der Oberländer Interregio-Klub in den letzten zehn Spielminuten, in sieben Fällen warteten die Rütner gar bis in die Nachspielzeit, ehe sie zuschlugen.
Sie betrieben dabei jeweils keineswegs nur Resultatkosmetik. Neunmal sicherten sich die Rütner dank Lastminute-Treffern den Sieg oder retteten zumindest einen Punkt. Zum Mann der späten Tore entwickelte sich zuletzt Flavio Milano. Der 26-Jährige war in den letzten drei Spielen sehr spät zur Stelle und ermöglichte mit seinen Toren Rüti zwei Siege und ein Remis.
Schnell wieder weg

