EHC Wetzikon erzwingt die Belle
Erstligst EHC Wetzikon brach dem EHC Chur im vierten Spiel der Playoff-Viertelfinal-Serie bereits in den Startminuten das Genick und führt nach fünf Minuten wegwesend 2:0. In der Folge hatten die Oberländer hatten das Geschehen weitgehend unter Kontrolle und der 5:2-Sieg stand nie in Frage. Damit fällt am Donnerstag in der fünften Partie die Entscheidung.
Totgeglaubte leben länger! Der EHCW schlägt Chur 5:2 und gleicht die 1/4-Finalserie aus. Es kommt zur Belle. pic.twitter.com/sz8N5PsN2A
— EHC Wetzikon (@EHCWetzikon) 21. Februar 2017
Von Beginn weg überlegen
Der drückend überlegene EHCW machte bereits in der ersten Minute im Powerplay Druck auf das Tor der Bündner und kam zu gefährlichen Aktionen, die Churer Defensive liess sich aber noch nicht bezwingen.
Kurz nach Ablauf der Strafe lancierte Vesely den vor dem Tor stehenden Bachmann, dieser brauchte nur noch den Stock in Position zu bringen, um das 1:0 zu verbuchen (4.), keine Minute später erhöhte das Team von Roger Keller auf 2:0. Der alleine auf Chur-Hüter Sarkis ziehende Hürlimann zeigte sich dabei geduldig und passte die Scheibe zurück zu Bucher, dieser erwischte Sarkis zwischen den Schonern und baute die Führung aus.
Damit nahmen die Wetziker ihrem Gegner von Beginn weg das Tempo aus dem Spiel, wodurch Chur aus dem Konzept gebracht wurde und vorerst nicht ins Spiel finden konnte. Das Gästeteam konnte mit den Wetzikern in keiner Weise mithalten, bei angezeigter Strafe gelang es Daniel Peer aber dennoch, auf 1:3 zu verkürzen.
Verhängnisvolle Strafen
Als Wetzikons Bucher für vier Minuten auf die Strafbank geschickt wurde, schnitten sich die Churer allerdings ins eigene Fleisch und kassierten zwei weitere Strafen, wodurch die Oberländer zu einem Powerplay kamen; Bucher, der von der Strafbank zurück gekehrte Bucher fackelte nicht lange und erhöhten im Powerplay auf 3:1. Die Oberländer zeigten sich effizienter und schlugen aus ihren Chancen Kapital, während sich das Gästeteam überlaufen liess.
Als die Churer im Mittelabschnitt etwas mehr zum gewohnten Spiel fand und offensiv für mehr Gefahr sorgte, machte Buchmüller dem Gästeteam einen Strich durch die Rechnung und schoss zum 4:1 ein.
Supergeil, was hier abgeht. Buchmüller stellt in der 27. Minute auf 4:1. Diese Serie ist noch lange nicht verloren. pic.twitter.com/l0VAPYlWP7
— EHC Wetzikon (@EHCWetzikon) 21. Februar 2017
Chur blieb dran
Chur liess sich davon nicht gross aus dem Konzept bringen und versuchte weiter, ein offensiv gefährliches Spiel aufzubauen. Der Bündner Bigliel stand alleine frei vor Scherrer, dieser konnte nur noch regelwidrig gestoppt werden, was das Gästeteam in Überzahl ausnutzte und durch Sieber zum 2:4 heran kam.
Die Wetziker markierten aber keine Minute später die Dominanz, als der EHCW-Captain Nicolas Marzan sein Team mit einem Slapshot von der blauen Linie drei Tore in Vorsprung brachte.
BULLY, GOAL! BULLY, GOAL! BULLY, GOAL! BULLY, GOAL! BULLY, GOAL! BULLY, GOAL! Marzan trifft in der 33. Min. zum 5:2. pic.twitter.com/OdNLXMt2jc
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(Quelle: Twitter/EHC Wetzikon)
Chancen für weitere Tore
Den Churern gelang es nicht, ein Mittel gegen die Wetziker zu finden, im Schlussabschnitt senkten die Platzherren gar das Tempo und kontrollierten das Spielgeschehen mit minimalem Aufwand.
Die Führung hätte höher ausfallen können, Vesely verpasste knapp im Powerplay und bei angezeigter Strafe gegen Chur traf Buchmüller nur den Pfosten. Kurz vor Schluss stand Curdin Lampert mit viel Raum direkt vor dem Wetziker Tor, Simon Scherrer hatte aber keine Mühe den letzten Angriff der Bündner zu stoppen. (pan)