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Der EHC Dübendorf mit Schlusseffort

Die erste Partie im Erstliga-Viertelfinal der Playoff-Serie Dübendorf - Pikes bot bereits intensives und schnelles Eishockey. Letztlich schaffte es Dübendorf, nach zweimaligem Rückstand seinen Kopf aus der Schlinge zu ziehen und gewann 4:2.

Der Dübendorfer Raoul Seiler (links) gegen Sandro Gartmann von den Pikes. (Bild: David Kündig)

Der EHC Dübendorf mit Schlusseffort

«Zu Beginn fehlte uns der Killerinstinkt» sagte EHCD-Coach Andrea Cahenzli. «Wir mussten das Visier einstellen und letztlich brauchte es einen tollen Rush unseres Captains, der die Partie wieder ausglich. Die Pikes spielten von Beginn weg Playoff-Hockey, wir mussten es erst adaptieren.» Der Qualifikationssieger tat sich beim 4:2-Sieg im erste Spiel des Playoff-Viertelfinals gegen die Pikes Oberthurgau erstaunlich schwer, lag über weite Strecken zurück und gewann erst dank drei Treffern im letzten Abschnitt

Ohne Abtastphase legten die Teams los und verzeichneten bereits nach zwei Minuten reelle Chancen zum Führungstreffer. Nach und nach erarbeiteten sich die Glattaler ein Übergewicht im Spiel und Pikes-Keeper Schenkel rückte in den Fokus. Es war aber EHCD-Hüter Trüb, welcher sich zuerst geschlagen geben musste. Sandro Gartmann schoss die Scheibe nach einem Konter hart unter die Latte (12.). Für die Glattaler traf Bührer in Überzahl hingegen nur den Pfosten (19.).

Effiziente Pikes

Im zweiten Abschnitt legte der EHC Dübendorf entschlossen los und reihte Angriff an Angriff. Doch die Pikes standen defensiv sehr gut und machten vor dem Tor die Räume enorm eng. Dann erwischte Barts Schenkel direkt im Anschluss an ein von Künzli gewonnenes Bully zum verdienten Ausgleich (28.). Strasser hatte für die Pikes die nächste grosse Chance, doch Trüb hielt ruhig.

Die Intensität in den Zweikämpfen stieg gegenseitig an und die Partie lief kurzzeitig Gefahr, durch die sehr grosszügige Regelauslegung von Head Marco Knecht zu eskalieren. Im Powerplay stand der EHCD dem Führungstreffer sehr nahe, er fiel aber nicht. Besser machte es Schläppi für die Pikes, als er seinerseits in Überzahl alleine vor Trüb auftauchte (36.).

Spannung bis zum Schluss

Den Zuschauern bot sich weiterhin dasselbe Bild: Dübendorf griff an, die Pikes lauerten gut gestaffelt auf Konter. Die 44. Minute lief, als Bührer zum zweiten Mal einen Schuss vom Pfosten abprallen sah. Dann schlug EHCD-Captain Sägesser nach seinem Rush über das Feld und glich das Spiel mit einem herrlichen Distanzschuss zu wieder aus (48.).

Zwei Minuten später traf Barts nur die Latte. Die Spannung stieg mit jeder ablaufenden Spielminute mehr und mehr. Dario Gartmann hatte in der 55. Minute die neuerliche Führung für die Pikes auf dem Stock, doch auch sein Abschluss in Unterzahl traf den Pfosten. Sekunden später netzte Stoob für Dübendorf zur Führung ein. 15 Sekunden vor dem Ende entschied Stoob die Partie mit seinem Treffer ins verlassene Tor. (bg)

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