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Fuchs: «Ich kann mir keinen Vorwurf machen»

Martin Fuchs nimmt das neue Jahr ohne seine Pferde Pacific und Cheppetta in Angriff. Der Springreiter aus Bietenholz ist aber zuversichtlich. bis Mitte Jahr eine «Super-Truppe» zusammenzuhaben.

Ein eingespieltes Team: Martin Fuchs mit seinem Ausnahmepferd Clooney. (Archivbild: Christian Merz)

Fuchs: «Ich kann mir keinen Vorwurf machen»

Noch Ende Dezember war Martin Fuchs mit seinem Pferd Clooney am CSI-W Mechelen in Belgien im Einsatz. Jetzt gönnt sich der gebürtige Bietenholzer aber noch einige Tage Erholung beim Skifahren in den Bergen, ehe vom 12. bis 15. Januar beim CSI Basel der nächste Wettkampf ansteht. «Am Freitag bin ich wieder im Stall», sagt der 24-Jährige.

Wie haben Sie Weihnachten gefeiert?

Martin Fuchs: Gemeinsam mit meiner Familie. Viel Zeit blieb aber nicht. Bereits am Stephanstag reiste ich zum Weltcup nach Mechelen.

Ist Weihnachten für Sie Stress oder vor allem Erholung?

Das ist pure Erholung. Ich konnte die beiden Tage im Kreise meiner Familie sehr geniessen.

Achten Sie auch während der Feiertage auf die Ernährung, oder gönnen Sie sich die eine oder andere «Sünde»?

Ich esse so viel, wie ich kann – und auch so viel, wie ich mag.

Wie haben Sie Silvester gefeiert?

Im Garten von meinem Bruder. Mit einem Feuer, Freunden und Musik.

Was wünschen Sie sich fürs neue Jahr?

Ganz einfach gute Gesundheit für meine Familie und Pferde.

2016 waren die Olympischen Spiele ein sportlicher Höhepunkt. Wie ordnen Sie die Wettkämpfe in Rio mit etwas Distanz für sich ein?

Rio war eine Super-Erfahrung. Ich bin mit meiner Leistung und der Leistung von Clooney sehr zufrieden. Leider hat es mit dem neunten Platz im Einzel sowie Rang 6 mit dem Team nicht ganz zu einer Medaille gereicht. Aber ich kann mir keinen Vorwurf machen.

Was waren die weiteren Höhepunkte nebst Olympia?

Da gab es einige. Beim CSI Zürich wurde ich zunächst mit dem Spezialpreis «Erfolgreichster Reiter» ausgezeichnet. Etwas besonderes war auch der Schweizer-Meister-Titel in Sion. Dazu gilt es, auf internationaler Ebene den zweiten Platz am Nationenpreis in Rotterdam und zuletzt im November der dritte Platz am Fünfsterne-CSI-W in Verona zu vermerken.

2016 stand auch im Zeichen des Umzugs von Bietenholz nach Wängi. Ist alles reibungslos verlaufen?

Ja, alles verlief sehr gut. Es gab keine grössere Komplikationen oder Überraschungen.

Jüngst verkauften Sie mit ihrem Vater und Trainer Thomas Fuchs Ihre Holsteiner Stute Cheppetta in die USA. Sind Sie dennoch gut aufgestellt?

Cheppetta war meine Nummer 4 im Stall hinter Clooney, Chaplin und Pacific. Da wir Pacific auch verkauft haben, gibt es derzeit eine kleine Lücke zu der noch unerfahrenen Uppsala du Figuier und meinen jungen Pferden. Wir sind jedoch fleissig am Nachschub suchen, und ich bin zuversichtlich, Mitte Jahr eine Super-Truppe an Pferden zusammenzuhaben. Der Pferdehandel steht im Vordergrund, daher kommt es immer wieder zu solchen Veränderungen. Diese bringen aber auch stets neue Motivation in den ganzen Betrieb.

Was haben Sie sich fürs neue Jahr für Ziele gesetzt?

Ich habe grosse Ziele. Im Vordergrund steht dabei erneut der CSI Zürich. Und dann natürlich die Grand-Slam-Turniere von Aachen, Calgary und Genf. Vor allem meine Enttäuschung vom Juli in Aachen möchte ich vergessen machen. (Fuchs vergab beim Grand Prix die Chance auf den Sieg, als Clooney den Sprung verweigerte – die Red.)

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