Dem EHC Dübendorf reichte ein solider Auftritt
Mit dem 4:1-Heimsieg des EHC Dübendorf über Pikes EHC Oberthurgau verbesserten sich die Glattaler gleichzeitig – aufgrund der überraschenden Niederlage von Frauenfeld – auf Platz 2 der Gruppe 1 hinter Leader Bülach.
Eine solide Leistung reichte dem Erstligisten im heimischen Chreis gegen die gut eingestellten Thurgauer zum Sieg. Insgesamt präsentierte sich der EHCD aber zu verspielt vor dem gegnerischen Tor und produzierten zu viele Fehlpässe.
Die beiden Mannschaften versetzten im Startabschnitt noch keine Berge. Vielmehr war es ein gegenseitiges Abtasten, richtig gute Abschlussmöglichkeiten blieben auf beiden Seiten Mangelware. Dies trotz insgesamt fünf Powerplay-Situationen, welche der eine harte Linie verfolgende Head-Schiedsrichter Roger Leutenegger ausgesprochen hatte.
Paradelinie trifft
Strafen gab es im Mitteldrittel keine mehr, dafür fielen die ersten beiden Treffer des Spiels. Verantwortlich dafür war einmal mehr die Paradelinie des EHCD. Zunächst schloss Ken Künzli einen sauber herausgespielten Angriff nach exakt 24 Minuten mit dem Führungstreffer ab. Später war es Andreas Bührer, welcher mit seinem Abschluss ins offene Tor die Passfolge mit dem 2:0 für die Gastgeber veredelte.
Doch boten die Glattaler den Pikes mit Abspielfehlern immer wieder Gelegenheit, gefährlich vor Dübendorf-Keeper Remo Trüb aufzutauchen. Mirakulös, wie der Torhüter unter anderem eine Chance gegen drei allein auf ihn zukommenden Oberthurgauer entschärfte.
Es wurde nochmals eng
Nachdem die Glattaler zu Beginn des Schlussabschnitts eine Strafe ungenutzt verstreichen liessen, machte es Dario Gartmann besser und verkürzte in Überzahl für die Thurgauer. Nun wurde es nochmals richtig eng für die Hausherren, doch hielt Trüb weiterhin bestechend sicher und verhinderte den Ausgleich.
Vier Minuten vor dem Ende zeichnete sich Cyrill Kreis mit dem dritten Dübendorfer Treffer für die Vorentscheidung verantwortlich. Naturgemäss versuchten die Pikes nochmals alles und ersetzten ihren sehr gut spielenden Ex-Dübendorfer Torhüter Daniel Schenkel durch einen sechsten Feldspieler. Raoul Seiler war es vorbehalten, den Puck zum 4:1-Endstand ins verlassene Tor zu schiessen. (bg)