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Erster Ernstkampf gegen Ungarn? Das sagt Elvedi

Mit etwas Goodwill von Trainer Vladimir Petkovic und guten Trainingsleistungen könnte es Nico Elvedi am kommenden Freitag zu einem Starteinsatz mit der Schweizer Nationalmannschaft reichen. Der Greifenseer gibt sich zurückhaltend.

Kampf um einen Platz in der Startaufstellung: der Greifenseer Nico Elvedi (rechts) im Duell mit Teamkollege Haris Seferovic. (Bild: Keystone)

Erster Ernstkampf gegen Ungarn? Das sagt Elvedi

Nach dem Ausfall des Schweizer Abwehrchefs Johan Djourou kann sich Nico Elvedi Hoffnungen machen, im WM-Ausscheidungsspiel vom Freitag in Ungarn auflaufen zu können. Nationaltrainer Vladimir Petkovic dürfte sich zwischen dem Greifenseer und Timm Klose entscheiden (wir berichteten).

Wie schätzt der 20-Jährige selbst seine Chancen ein? Elvedi gibt sich unverbindlich. «Ich lasse es auf mich zukommen», «es ist die Entscheidung des Trainers» und «ich habe meine Leistungen bei Gladbach gebracht», sagt Elvedi. Es sind typische Antworten von Fussballern in solchen Situationen. Auch der Greifenseer ist da keine Ausnahme.

Und dennoch: Elvedis Aussichten auf eine Nomination von Beginn weg sind natürlich gestiegen, seit am Sonntag bekannt wurde, dass der Schweizer Abwehrchef Johan Djourou wegen einer Zerrung in der Oberschenkelmuskulatur für die Partien in Ungarn und Andorra ausfallen wird. Nationaltrainer Vladimir Petkovic bot für den 29-Jährigen erstmals den ehemaligen Sion-Verteidiger Lacroix auf, der seit dieser Saison bei der AS Saint-Étienne unter Vertrag steht. Nur: Ein Entscheid für den Neuling gleich in die Startaufstellung käme einer doch grossen Überraschung gleich.

Das Argument der Dreierkette

Petkovic wird sich bei der offenen Innenverteidiger-Position neben dem gesetzten Fabian Schär wohl zwischen Elvedi und Timm Klose entscheiden. «Er spielt in Mönchengladbach in einer Dreierkette», betonte Nationalcoach Petkovic fast beiläufig im Zusammenhang mit Elvedi.

Es könnte ein Indiz dafür sein, dass er doch auf den erfahreneren Klose setzen wird, da das Schweizer Nationalteam in der eigenen Zone mit einer Viererreihe agiert. Und wie der junge Greifenseer ist auch Klose in seinem Verein Norwich in der Championship gesetzt. Doch ob Dreier- oder Viererkette? Die Systemfrage lässt Elvedi sowieso kalt. «Das ist mir egal. Ich kann beides spielen», sagt er mit derselben Ruhe, die ihn auf dem Platz so auszeichnet.

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