Ein herber Rückschlag für Greifensee
Es war ein Abend zum Vergessen für den FC Greifensee. Schon kurz nach Wiederanpfiff der zweiten Hälfte stand es im Zweitliga-Nachtragsspiel der Gruppe 2 gegen Küsnacht 1:4. Dabei blieb es, weitere Tore sollte nicht mehr fallen. «Der Gegner war immer ein Schritt schneller. Küsnacht hatte mehr Siegeswillen», kritisierte Greifensees Trainer Felix Bollmann die Leistung seiner Mannschaft.
Auf der Gegenseite war hingegen Spielertrainer Rainer Bieli zufrieden und sprach «von einer starken Leistung». Für den ehemaligen Profi war der Sieg gegen Greifensee eine Premiere. Noch nie war er ihm in seit seiner Amtsübernahme beim Seeklub gelungen, den FCG zu bezwingen. Und Bieli hatte als Torschütze, Passgeber und gefoulter Spieler (vor dem Penalty, der zum 2:0 führte) sogar einen beträchtlichen Anteil am Erfolg.
Bogdanovics Platzverweis
Der FC Greifensee musste aber in der dritten Saisonpartie nicht nur zum ersten Mal als Verlierer vom Feld – er beendete den Match auch in Unterzahl. Aleksandar Bogdanovic handelte sich früh eine gelbe Karte wegen Reklamierens ein (26.) und musste wenig später nach einer angeblichen Schiedsrichterbeleidigung vorzeitig vom Feld (27.).
Rar blieben hingegen die spielerischen Höhepunkte der Greifenseer. Simon Schaich traf kurz vor der Pause mit einem (haltbaren) Freistoss zum zwischenzeitlichen 1:3. Daneben hatte Tobias Niklaus die eine oder andere Abschlussgelegenheit. (zo/cst)
Küsnacht – Greifensee 4:1
(3:1). – Heslibach. – 130 Zuschauer. – SR: Rexha. – Tore: 15. Bischofberger 1:0. 17. Belotti (Foulpenalty) 2:0. 36. Bieli 3:0. 45. Schaich 3:1. 49. Bischofberger 4:1. – Bemerkung: Platzverweis: 27. Bogdanovic (SR-Beleidigung).
