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Abgang bei Aarau: Kehrt Radice zu Winterthur zurück?

Nach zweieinhalb Jahren beim FC Aarau steht für Luca Radice ein Wechsel an. Der Volketswiler will sich bei seinem ehemaligen Arbeitgeber FC Winterthur für einen Vertrag aufdrängen.

Ein Bild aus vergangenen Zeiten: Von Sommer 2006 bis Ende 2013 war Luca Radice bereits beim FC Winterthur unter Vertrag. (Archivbild: Mirjam Müller), Danach zog er zum FC Aarau weiter und spielte anderthalb Saisons in der Super League. (Archivbild: Nick Soland)

Abgang bei Aarau: Kehrt Radice zu Winterthur zurück?

Am Samstagabend lädt der FC Winterthur zum Volksfest auf der Schützenwiese. Wie schon 2014 ist der FC United of Manchester zu Gast, der mittlerweile in der sechsthöchsten englischen Liga spielt.

Das besondere Freundschaftsspiel miterleben wird auch Luca Radice. Doch im Gegensatz zu den mehreren tausend erwarteten Fans gilt es für ihn Ernst: Der Volketswiler ist auf Vereinssuche und hat beim Klub angeklopft, der ihm einst das Tor zur Super League öffnete. Im letzten Test vor dem Beginn der Challenge-League-Meisterschaft gegen den FC Zürich will sich der 29-Jährige für einen Vertrag beim FCW aufdrängen.

Wenig Kredit unter Schällibaum

Radice trug bereits am Mittwoch beim 3:2 gegen YF Juventus die Farben der Eulachstädter, für die er ab 2006 während siebeneinhalb Jahren aufgelaufen war. René Weiler hatte den vom Linksverteidiger zum zentralen Mittelfeldspieler umfunktionierten Italiener im Januar 2014 zum FC Aarau in die Super League geholt, wo er sich einen Stammplatz erarbeitete.

Auch als Weiler zum 1. FC Nürnberg weiterzog, behauptete sich Radice unter dem jetzigen Winterthur-Trainer Sven Christ und später unter Raimondo Ponte. Livio Bordoli und Marco Schällibaum hingegen, die nach dem Abstieg in die Challenge League das Zepter übernahmen, bauten nicht mehr im selben Mass auf ihn, Einsätze wurden seltener. Im Mai boten ihm die Verantwortlichen des FC Aarau einen neuen Vertrag zu reduzierten Bezügen an – Radice schlug aus.

Stirnhöhlenbruch überstanden

Dass Christ ihn bereits kennt und er vielseitig einsetzbar ist, könnte Radice zugute kommen, auch wenn auf dem Einkaufszettel Winterthurs weiter oben ein Innenverteidiger und ein Stürmer stehen. Radice hat sich aber auch erst gerade von einer schwerwiegenden Verletzung erholt: Erst im Mai zog er sich in einem Meisterschaftsspiel einen Stirnhöhlenbruch zu. Eine definitive Entscheidung beider Seiten darf in der kommenden Woche erwartet werden. (zür)

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