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FC Wetzikon: Ein Wunder kann den Abstieg verhindern

Die Chance auf den Verbleib in der 2. Liga sei klein, sagt Wetzikons Sportchef Chriostph Schmid vor der letzten Runde. Der FCW braucht mehr als nur ein Sieg über Bassersdorf.

Wetzikons Robin Zbinden (rechts) droht mit seinem Team der Abstieg. (Archivbild: Christian Merz) , Zu häufig jubelten in dieser Saison die Gegner. Der FCW gewann in 25 Spielen nur 24 Punkte. (Archivbild: Christian Merz) , Bei einem Abstieg in die 3. Liga dürfte es zu keinem Aderlass kommen. Entsprechenden Gespräche wurden bereits während der Vorbereitung zur Rückrunde geführt. (Archivbild: Christian Merz)

FC Wetzikon: Ein Wunder kann den Abstieg verhindern

Der FC Wetzikon braucht ein mittleres Wunder, um den ersten Abstieg aus der 2. Liga nach 2009 abzuwenden. Der FCW muss am Sonntagnachmittag in Bassersdorf gewinnen. Daneben dürfen die direkten Konkurrenten in der Gruppe 2, Beringen (bei Phönix Seen) und Wallisellen (bei Schaffhausen 2), nicht gewinnen.

Gibt es die entsprechenden Resultate, springen die Oberländer zwar auf den vermeintlich rettenden 11. Platz. Nur: Der schlechtere Viertletzte der beiden Zweitliga-Gruppen muss aufgrund der drei Zürcher Interregio-Absteiger ebenfalls in die 3. Liga. Deshalb müsste der derzeitige Tabellenelfte in der Gruppe 1, Zürich-Affoltern, sein Spiel gegen Red Star II ebenso verlieren und dürfte zumindest Wollishofen gegen Regensdorf nicht gewinnen.

Es sind ziemlich viele Faktoren, die für Wetzikon eine Rolle spielen. FCW-Sportchef Christoph Schmid gibt sich entsprechend realistisch: «Die Chance auf den Ligaerhalt ist klein. Wir wollen einfach unser Spiel gewinnen», sagt er.

Kein Aderlass bei Abstieg

Laut Schmid soll es aber auch bei einem Abstieg zu keinem personellen Aderlass im Kader kommen. «Ich habe ein gutes Gefühl», sagt er. Die entsprechenden Gespräche hatten die Vereinsverantwortlichen bereits im Trainingslager während der Vorbereitung zur Rückrunde geführt.

Klar sind einzig die Abgänge von Christian Jakob, Andreas Häsler (beide Rücktritt), Robin Zbinden (Beruf) und Philipp Schaufelberger (Wald Senioren). Kein Thema ist auch ein Wechsel auf dem Trainerposten. Roger Menzi wird die erste Wetziker Mannschaft ligaunabhängig über den Sommer hinaus betreuen. Offen ist einzig noch die Besetzung der Assistenztrainer.

Schmid glaubt auch nicht, dass es mit zwei FCW-Teams in der 3. Liga Konflikte geben könnte. «Die Hierarchien und die Ziele sind klar: der sofortige Wiederaufstieg», betont er.

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