FC Wetzikon: Ein Wunder kann den Abstieg verhindern
Der FC Wetzikon braucht ein mittleres Wunder, um den ersten Abstieg aus der 2. Liga nach 2009 abzuwenden. Der FCW muss am Sonntagnachmittag in Bassersdorf gewinnen. Daneben dürfen die direkten Konkurrenten in der Gruppe 2, Beringen (bei Phönix Seen) und Wallisellen (bei Schaffhausen 2), nicht gewinnen.
Gibt es die entsprechenden Resultate, springen die Oberländer zwar auf den vermeintlich rettenden 11. Platz. Nur: Der schlechtere Viertletzte der beiden Zweitliga-Gruppen muss aufgrund der drei Zürcher Interregio-Absteiger ebenfalls in die 3. Liga. Deshalb müsste der derzeitige Tabellenelfte in der Gruppe 1, Zürich-Affoltern, sein Spiel gegen Red Star II ebenso verlieren und dürfte zumindest Wollishofen gegen Regensdorf nicht gewinnen.
Es sind ziemlich viele Faktoren, die für Wetzikon eine Rolle spielen. FCW-Sportchef Christoph Schmid gibt sich entsprechend realistisch: «Die Chance auf den Ligaerhalt ist klein. Wir wollen einfach unser Spiel gewinnen», sagt er.
Kein Aderlass bei Abstieg
Laut Schmid soll es aber auch bei einem Abstieg zu keinem personellen Aderlass im Kader kommen. «Ich habe ein gutes Gefühl», sagt er. Die entsprechenden Gespräche hatten die Vereinsverantwortlichen bereits im Trainingslager während der Vorbereitung zur Rückrunde geführt.
Klar sind einzig die Abgänge von Christian Jakob, Andreas Häsler (beide Rücktritt), Robin Zbinden (Beruf) und Philipp Schaufelberger (Wald Senioren). Kein Thema ist auch ein Wechsel auf dem Trainerposten. Roger Menzi wird die erste Wetziker Mannschaft ligaunabhängig über den Sommer hinaus betreuen. Offen ist einzig noch die Besetzung der Assistenztrainer.
Schmid glaubt auch nicht, dass es mit zwei FCW-Teams in der 3. Liga Konflikte geben könnte. «Die Hierarchien und die Ziele sind klar: der sofortige Wiederaufstieg», betont er.