Eigentlich kommt das Saisonende für den 1. FC Union Berlin in der 2. Bundesliga zum falschen Zeitpunkt. Sieben Spiele beträgt die Siegserie im heimischen Stadion An der alten Försterei.
Am Sonntag gastiert der seit Längerem als Aufsteiger feststehende Leader SC Freiburg in Berlin zum Saisonfinale. «Für die geht es um gar nichts, für uns um noch etwas mehr», sagt Adrian Nikci. «Acht Heimsiege in Serie wären Rekord für Union», weiss der Ustermer.
Zudem könnten die derzeit siebtplatzierten Berliner in der Tabelle noch einen bis zwei Ränge gutmachen. Es wäre ein versöhnlicher Abschluss einer durchzogenen Saison – das gilt für den Klub, aber auch für Nikci persönlich.
Stammplatz erkämpft
Denn seit einigen Wochen ist der 26-Jährige dort, wo er eigentlich sein möchte: nahe an einem Stammplatz. 330 Minuten stand er in den letzten sieben Partien auf dem Platz, dreimal lief er von Beginn weg auf, zweimal spielte er durch. Und einmal schoss er ein Tor, bei der 2:6-Niederlage gegen seinen Ex-Klub Nürnberg, der sich noch im Aufstiegskampf befindet. «Ich bin glücklich, dass es momentan so gut läuft. Dass ich meine Chance erhalte, ist nach der längeren Pause sehr befriedigend.»

