Ursula Brack ist die Panaschierkönigin von Dübendorf
Nach den Wahlen
Die grüne Gemeinderätin Ursula Brack hat am Wahlsonntag am meisten Stimmen von anderen Parteien erhalten, was ihr den Platz auf dem Beliebtheitsthron sichert. Auch sonst scheint man die Grünen zu mögen. Irgendwie.
Die Grünen haben am vergangenen Wahlsonntag in Dübendorf zwar einen Sitz eingebüsst, doch ein kleiner Trost bleibt ihnen: Sie erhielten am meisten Stimmen von anderen Parteilisten.
2018 und 2022 war Flavia Sutter von den Grünen die Panaschierkönigin. Nachdem die beliebte Gemeinderätin vor knapp zwei Jahren zurückgetreten ist, darf sich nun Parteikollegin Ursula Brack die Krone aufsetzen. Brack erhielt am Wahlsonntag 364 Fremdstimmen, die meisten von SP-Listen, aber auch von der SVP und Aufrecht.
Vizekönig ist mit Julian Croci ebenfalls ein Grüner, er kam auf 291 Panaschierstimmen, gefolgt von Sofia van Moorsel (SP) mit deren 248.
Die Königin der Herzen
Der Titel «Königin der Herzen» geht auch dieses Jahr an Tanja Boesch. Die EVP-Gemeinderätin erhielt anteilmässig am meisten Fremdstimmen: Nicht weniger als 55 Prozent stammen von Listen anderer Parteien, und zwar ziemlich gleichmässig verteilt von links bis rechts.
Stefanie Huber (GLP) schliesslich hat die sportlichste Leistung vollbracht. Sie startete vom 40. und letzten Listenplatz – als Stadtratskandidatin ohne Ambitionen auf einen der vorderen Ränge. Dennoch hätten sie wohl viele gerne wieder im Gemeinderat gesehen, wo sie 16 Jahre lang politisiert hatte. Und so machte sie einen riesigen Sprung auf Platz 14.