Ein neuer Gemeindepräsident für Wila
Michael Hutzli (parteilos) ist neuer Gemeindepräsident von Wila. Die Stimmberechtigten wählten den 42‑Jährigen mit 702 Stimmen an die Spitze der Exekutive.
Nun ist es offiziell: Die Wilemer haben Michael Hutzli (parteilos) mit 702 Stimmen zu ihrem neuen Gemeindepräsidenten gewählt. Damit setzt der 42-Jährige seine politische Reise fort, die 2022 mit dem Eintritt in den Gemeinderat begann. «Ich durfte in den letzten vier Jahren viele Menschen und Herausforderungen kennenlernen», sagte Hutzli am Wahlsonntag. «Es ist uns im Gemeinderat enorm wichtig, zu erfahren, was die Wilemer beschäftigt.»
Entsprechend wolle man weiterhin auf eine enge Zusammenarbeit setzen, um Wila gemeinsam weiterzuentwickeln. «Behördenwahlen bringen immer einen frischen Wind – dennoch werden wir den Weg weitergehen, den wir eingeschlagen haben.»
In der kommenden Legislaturperiode wird Hutzli weiterhin von Maya Berwert (SVP) und Bernhard Waldvogel (parteilos) unterstützt. Sie wurden mit 710 Stimmen (Berwert) respektive 739 Stimmen (Waldvogel) in ihren Ämtern bestätigt.
Zu ihnen gesellen sich die beiden neuen, parteilosen Kandidierenden Riccardo Rizza mit 698 Stimmen und Roland Storchenegger mit 723 Stimmen. Die Wahlbeteiligung lag bei 52,6 Prozent.
Bei der Sekundarschulpflege gab es ebenfalls einen Wechsel im Präsidium. Mit Ursina Castellino (parteilos, 708 Stimmen) rückt auch hier ein bisheriges Mitglied nach. Die Stimmbeteiligung lag bei 50,6 Prozent.
Sandra Siepmann (parteilos) wurde in ihrer bisherigen Funktion als Präsidentin der Primarschulpflege bestätigt, mit 764 Stimmen bei einer Wahlbeteiligung von 49,8 Prozent. Da die Schulgrenzen aktuell noch nicht bereinigt sind, waren für die Primarschulpflege weiterhin auch Eltern aus Tablat und dem Steinenbachtal stimmberechtigt.
Auch in der Rechnungsprüfungskommission (RPK) wird es zu keinem Wechsel an der Spitze kommen. Mit 710 Stimmen kann Fredi Nessensohn (SVP) seine Arbeit im Präsidium für eine weitere Amtsdauer fortsetzen. Die Wahlbeteiligung lag bei 51,8 Prozent.