Deshalb sind die Parteilosen im Oberland so erfolgreich
Vorschau auf die Wahlen
In vielen Gemeinden prägen parteilose Politikerinnen und Politiker das lokale Geschehen. Drei Lokalpolitiker erklären, weshalb der Verzicht auf eine Partei Vor- und auch Nachteile haben kann.
Im kommenden Frühling stehen wieder die Behördenwahlen an. Etliche Kandidatinnen und Kandidaten treten mit der Unterstützung einer etablierten Partei im Rücken an – andere wiederum sind bewusst parteilos. Vor allem in kleineren Gemeinden sind Letztere erfolgreich.
Bei den Gemeindewahlen 2022 schafften in der Region 53 parteilose Kandidatinnen und Kandidaten den Sprung in die Gemeindeexekutive. Bei insgesamt 221 Sitzen ist das eine Quote von fast 24 Prozent.
Auffällig ist dabei: In den Parlamentsgemeinden Wetzikon, Uster, Dübendorf und Illnau-Effretikon sitzen keine Parteilosen in den Stadträten. In den Parlamenten, wo Sitze nach Listenstimmen vergeben werden, ist eine Wahl für eine Person ohne eine Gruppierung im Rücken gar unmöglich.

