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Nach langer Ruhe gibt es in Wald nun Betrieb

Zwei Amtsperioden lang gab es keine Wechsel im Walder Gemeinderat. Jetzt kommt es zu einer Kampfwahl. Für den einzig frei werdenden Sitz gibt es gleich vier Kandidierende.

Nach langer Ruhe gibt es in Wald nun Betrieb

Nach acht Jahren der Beständigkeit kommt es im Walder Gemeinderat bei den bevorstehenden Erneuerungswahlen zu Veränderungen.

Welches Ausmass diese letztlich haben werden, wird eine Kampfwahl um das Gremium zeigen. Denn für die sechs Gemeinderatssitze kandidieren gleich neun Personen.

Mindestens ein neues Gesicht im Gemeinderat

Fünf davon kennen das Amt bereits aus den vergangenen zwei Amtsperioden. Es sind dies Urs Cathrein (FDP), Rico Croci-Geiger (Grüne), Albert Hess (SVP), Andreas Odermatt (SVP) und der amtierende Gemeindepräsident Ernst Kocher (SVP), der für eine dritte Amtszeit kandidiert. Konkurrenz bekommt er für diese Funktion keine, ist der 64-jährige Landwirt doch der einzige Kandidat.

Um den frei werdenden Sitz der bisher einzigen Frau im Walder Gemeinderat, Rosaria Peter (FDP),  streiten sich gleich vier Kandidatinnen und Kandidaten.

Während die FDP mit der selbstständigen Unternehmerin Karin Eggenberger ihren Sitz halten will, schicken die Grünen ihre Präsidentin Doris Okle Jaeggi für einen zweiten Sitz ins Rennen. Dafür tritt die Pflegefachfrau von ihrem Amt als Schulpflegerin zurück, das sie die letzten vier Jahre inne hatte.

Die parteilosen Heinrich Brunner und Linus Steiner komplettieren das Kandidatenkarussell.

Schulpflege unumstritten

Anders als vor vier Jahren ist die Schulpflege bei den diesjährigen Erneuerungswahlen nicht umstritten. Für den einzig frei werdenden Sitz im siebenköpfigen Gremium, jenen von Jaeggi, kandidiert Benjamin Herger (SVP).

Für Kontinuität stehen Barbara Kessler (parteilos), Cornelia Ruppert (parteilos), Christian Schmid (FDP), André Vontobel (parteilos), Hans Wenger (SVP) und Franziska Heusser Ammann (parteilos), die allesamt erneut antreten. Letztere auch für das Amt der Schulpflegepräsidentin.

Kampfwahl um RPK

Zu mehreren Wechseln wird es in der sieben Mitglieder umfassenden Rechnungsprüfungskommission (RPK) der Gemeinde kommen, weil drei Bisherige ihr Amt niederlegen. Gleich fünf Kandidierende schicken sich an, die freien Posten zu bekleiden.

Die Walder Grünen stellen mit Bernhard Flückiger und Sandra Hiltebrand ein Zweierticket, für Die Mitte tritt mit Peter Strebel der Parteipräsident an, bei der FDP ist es neben dem Bisherigen Markus Kühne mit Rony Riedo der Co-Präsident. Keine politische Erfahrung bislang weist der parteilose Kandidat Modeste Jossen auf.

Wieder mittun wollen auch die Bisherigen Matthias Frauenfelder (parteilos) sowie Patrick Schoch (SVP). 

Die Führung der RPK will auch die nächsten vier Jahre der bisherige Präsident Markus Stalder (SVP) übernehmen.

Neues Präsidium für die Kirchenpflege

In der Reformierten Kirchenpflege hingegen kommt es zu einem Wechsel an der Spitze. Der bisherige Präsident Bernhard Sutter gibt das Präsidium ab. Ihn beerben möchte Esther Knecht (SVP), die als einzige für das Amt kandidiert.

Auch in der sieben Mitglieder umfassenden Kirchenpflege kommt es zu geringfügigen Änderungen in der Zusammensetzung. Zu den fünf bisherigen Mitgliedern gesellen sich mit Andrea Oberholzer und Daniel Sommerhalder zwei neue.

Bereits in stiller Wahl gewählt wurde der bisherige Notar Stefan Hofstetter (Die Mitte).

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