Wer kommt in den Gemeinderat und wer nicht? Dies ist die einzige Frage, welche Grüningen bei den am 27. März anstehenden Behördenwahlen beschäftigen wird. Zu einer Kampfwahl kommt es lediglich im von der SVP und FDP dominierten Gemeinderat. Dort möchten acht Personen einen der sechs zu besetzenden Sitze erobern.
Mit der neuen Legislatur wird der Gemeinderat sieben Mitglieder umfassen, wobei ein Sitz von Amtes wegen durch das Schulpräsidium besetzt wird. Aktuell gibt es acht Gemeinderäte. Dies gilt allerdings nur für die Übergangszeit seit Inkrafttreten der neuen Gemeindeordnung mit Einheitsgemeinde bis zum Beginn der Legislatur 2022–2026.
Kandidatin mit Jahrgang 2002
Der seit 2018 amtierende Gemeindepräsident Carlo Wiedmer (SVP) stellt sich für Grüningen nochmals zur Wahl und muss sich keiner Konkurrenz stellen. Dafür sind die sechs zu besetzenden Sitze im Gemeinderat umkämpft.
Besonders: Für die neue Legislaturperiode stellt sich die Jungsozialistin Julia Iten für eine Wahl zur Verfügung. Die gerade einmal 19-Jährige möchte frischen Wind und neue Ideen in den Gemeinderat bringen. Bei einer Wahl würde sie das Durchschnittsalter der Behörde deutlich senken, den Frauenanteil erhöhen und ein Gegenpol zu dem bürgerlichen Lager bieten.

