Der Kampf ums Gemeindepräsidium in Greifensee entschied Amtsinhaberin Monika Keller (FDP) deutlich für sich. Herausforderer Ueli Sonderegger (GLP) verzeichnet fast 400 Stimmen weniger als Keller, die mit 703 Stimmen obsiegte. Politneuling Sonderegger blieb auch das Nachsehen im Kampf in den Gemeinderat. Er schied als Überzähliger aus.
Die Enttäuschung über den verpassten Einzug in die Exekutive hielt sich beim 50-Jährigen in Grenzen. «Ich wusste, dass es gegen die vielen bisherigen und bekannten neuen Kandidaten schwierig wird.» Beim Kampf ums Präsidium habe er sich aber prozentual mehr Stimmen erhofft, als die erreichten rund 29 Prozent. «Mein Wahlziel von 35 Prozent habe ich leider verpasst.» Ob er es in vier Jahren nochmal probiere, stehe derzeit noch «in den Sternen», sagt Sonderegger. «Aber sicher werde ich weiterhin aktiv politisieren.»
Greifenseer Gemeinderat wird umgekrempelt
01.03.2022

