Abstimmungen

Interaktive Karten

So hat Ihre Gemeinde über die nationalen Vorlagen abgestimmt

An diesem Sonntag wird auch über vier nationale Vorlagen abgestimmt. Die neusten Entwicklungen im Liveticker.

Erfahren Sie, wie in Ihrer Gemeinde über Vorlagen entschieden wurde.

Karte: Keystone SDA

So hat Ihre Gemeinde über die nationalen Vorlagen abgestimmt

An diesem Sonntag wurde auch über vier nationale Vorlagen abgestimmt. Schauen Sie auf unseren interaktiven Karten, wie Ihre Gemeinde über die SRG-Halbierungs- oder die Bargeldinitiative entschieden hat.

Über vier nationale Vorlagen entschied die Schweizer Stimmbevölkerung am 8. März an der Urne. Mit grosser Spannung wurde dabei vor allem der Ausgang über die SRG-Halbierungsinitiative erwartet. Doch wie hat Ihre Oberländer Gemeinde über diese und die anderen Vorlagen entschieden? Klicken Sie sich durch unsere interaktiven Karten

SRG-Halbierungsinitiative

Die Gebühren der SRG halbieren? Diese Vorlage fand nur in zwei Oberländer Gemeinden eine Mehrheit. In Bauma sprachen sich 51,6 Prozent für das Anliegen aus, in Fischenthal waren es sogar 56,4 Prozent. Nur sieben weitere der 175 Gemeinden im Kanton legten für das Ansinnen ein Ja in die Urne.

Am deutlichsten wurde die Vorlage in den grossen Städten Zürich und Winterthur abgeschmettert.

Bargeld-Initiative

Fischenthal und Bauma: Es sind auch jene zwei Gemeinden im und an der Grenze des Tösstals, die als einzige Gemeinden der Region deutlich Ja zur Bargeldinitiative sagen.

In allen anderen Gemeinden wurde der Gegenvorschlag des Bundes angenommen, wenn zum Teil auch nur knapp wie in Wetzikon mit 50,9 Prozent.

Klimafonds-Initiative

Wenig überraschend fand die Initiative, welche die Einzahlung eines jährlichen fixen Beitrags in einen Klimafonds forderte, keine Mehrheit. Auch das Oberland lehnte den Vorschlag deutlich ab. Alle Gemeinden, und auch die grossen Städte wie Uster, sagten Nein zur Vorlage.

Überraschen dürfte, dass auch die grossen und eher rot-grünen Städte Zürich und Winterthur die Initiative ablehnten.

Individualbesteuerung

Die Vorlage zur Individualbesteuerung war umstritten, es zeichnete sich ein knappes Ergebnis ab. Während das Vorhaben im ganzen Kanton mit einem Ja-Anteil von 59,9 Prozent unterstützt wurde, finden sich im Oberland doch einige Gemeinden, die mehrheitlich ein Nein in die Urne legten.

Es sind dies vor allem ländlicherere Gemeinden im Tösstal an den Kantonsgrenzen zu Thurgau und St. Gallen. Die höchsten Nein-Anteile finden sich erneut in Fischenthal (63 Prozent) und Bauma (60,4 Prozent). Auch in Schlatt stimmten 60,4 Prozent der Stimmbevölkerung Nein.

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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