Rüti stimmt Auslagerung der AHV/IV-Zusatzleistungen an die SVA zu
Viel knapper gehts nicht
Rund 52 Prozent Ja-Stimmen reichten aus, um die Zusatzleistungen an die SVA in Zürich auszulagern. Obwohl die Vorlage die Gemüter in Rüti schwer bewegte, fiel die Stimmbeteiligung verhältnismässig gering aus.
Gut Ding will Weile haben. Über diese Vorlage wollte die Gemeinde Rüti eigentlich schon längst entschieden haben. Aber zwei Gemeindeversammlungen reichten nicht aus. An der letzten Versammlung im Juni erreichte die Vorlage zwar deutliche Zustimmung. Doch da eine Urnenabstimmung verlangt wurde, bedurfte es einen weiteren Entscheid.
Dies vielleicht auch deshalb, da es bei diesem Vorhaben um direkt betroffene Menschen, und nicht etwa um einen Objektkredit oder eine Tempo-30-Zone ging.
Nun hat die Rütner Stimmbevölkerung der Auslagerung der AHV/IV-Zusatzleistungen an die Sozialversicherungsanstalt Zürich (SVA) per 1. April an der Urne zwar äusserst knapp, aber mit 51,88 Prozent doch zugestimmt. Insgesamt zählte die Gemeinde bei einer Stimmbeteiligung von 37,2 Prozent 1480 Ja-Stimmen zu 1373 Nein-Stimmen.

