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Konkurrenz zu stark

Pinto verzichtet auf Kandidatur für Regierungsrat

Jean-Philippe Pinto (Die Mitte) will sich nicht für eine Wahl in die Zürcher Regierung aufstellen lassen. Wobei, er möchte schon, aber …

Jean-Philippe Pinto mag es, in der Exekutive zu sein. Hier spricht er am Neujahrsapéro 2023 in Volketswil. (Archiv)

Foto: Seraina Boner

Pinto verzichtet auf Kandidatur für Regierungsrat

Jean-Philippe Pinto (Die Mitte) will sich nicht für eine Wahl in die Zürcher Regierung aufstellen lassen. Wobei, er möchte schon, aber …

Nach und nach wird bekannt, wen die Parteien für die Zürcher Regierungsratswahl im kommenden Frühjahr aufstellen. Als möglicher Kandidat der Mitte wurde auch der Volketswiler Jean-Philippe Pinto gehandelt. Pinto sass 17 Jahre lang im Kantonsrat, bis er 2025 zurücktrat. Seit 1998 ist er Gemeinderat in Volketswil, den er seit 2017 präsidiert; diesen März wurde er mit gutem Resultat als Gemeindepräsident wiedergewählt.

«Ich würde sehr gerne als Regierungsrat kandidieren, die Exekutive reizt mich», sagt Pinto. Dass er sich an der Delegiertenversammlung am 1. Juli dennoch nicht für das Ticket der Mitte bewirbt, liegt auch an der Kandidatur von Philipp Kutter. «In diesem hervorragenden Kandidatenfeld hat er mit seinem grossen politischen Rucksack auf jeder Staatsstufe sicher die besten Chancen, den Sitz der Mitte in der Zürcher Regierung zu verteidigen», sagt Pinto. «Sollte sich die Situation in der Zwischenzeit grundlegend ändern, könnte ich mir eine Kandidatur aber durchaus vorstellen.»

Falls Kutter als Regierungsrat gewählt wird, würde allerdings auch Pinto profitieren. Denn dann träte der Wädenswiler aus dem Nationalrat aus. Und Pinto, der bei den Nationalratswahlen 2023 den Einzug in die grosse Kammer nur knapp verpasst hatte, wäre auf der Liste der Erste, der nachrückt.

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