Fair in Air stellt Rückzug der Nachtruhe-Initiative in Aussicht
Am Montag zeichnete sich im Kantonsrat eine Mehrheit für den Gegenvorschlag zur Nachtruhe-Initiative ab. Der Effretiker Verein Fair in Air zeigt sich nun kompromissbereit.
Am Montag wurde über die Nachtruhe-Initiative im Zürcher Kantonsrat debattiert. Der Gegenvorschlag nehme die zentralen Anliegen der Initiative auf, teilte der Verein Fair in Air am Dienstag mit. Er sei ein «tragfähiger Kompromiss». Sollte der Gegenvorschlag in der Schlussabstimmung angenommen und kein Referendum ergriffen werden, zieht der Verein die Nachtruhe-Initiative zurück. In der Sitzung am Montag tönten Rednerinnen und Redner bereits ein solches Szenario an.
Fair in Air stellt aber auch Forderungen auf. Der Fokus müsse mehr auf dem Gesundheitsschutz und Klimafragen statt auf wirtschaftlichen Aspekten liegen. Der Verein verweist auch auf Genf, wo Strafgebühren für Nachtflüge «eine nachweisbare Lärmreduktion» gebracht hatten.
Der Gegenvorschlag fordert unter anderem progressive Gebühren für Flüge zwischen 23 und 23.30 Uhr.