Jahresrechnung Rüti schliesst trotz Minus besser ab als erwartet
Ticker Jahresrechnungen 2025
Verlust oder Gewinn? Wie haben die Gemeinden und Städte in der Region 2025 gewirtschaftet? Lesen Sie es in unserem Rechnungsticker.
24. März: Jahresrechnung Rüti schliesst trotz Minus besser ab als erwartet
Die Jahresrechnung 2025 der Gemeinde Rüti schliesst bei einem Aufwand von rund 165 Millionen Franken und einem Ertrag von rund 164 Millionen Franken mit einem Aufwandüberschuss von 1,3 Millionen Franken ab. Damit fällt das Ergebnis rund 2,4 Millionen Franken besser aus als im Budget vorgesehen.
Zum verbesserten Ergebnis trugen insbesondere höhere Steuereinnahmen bei. Die Gemeindesteuern entwickelten sich günstiger als erwartet. Auch die Grundstückgewinnsteuern blieben weiterhin auf einem hohen Niveau.
Der Gesamtertrag lag rund fünf Prozent über dem Budget, während der Gesamtaufwand etwa drei Prozent höher ausfiel als erwartet. Auf der Aufwandseite wirkten sich insbesondere steigende Kosten in der Pflegefinanzierung, bei den kantonalbesoldeten Lehrpersonen sowie bei den auswärtigen Sonderschulungen aus. Die Investitionen beliefen sich im Berichtsjahr auf insgesamt rund 14,9 Millionen Franken. (lcm)
16. März: Illnau-Effretikon präsentiert Überschuss von 3,6 Millionen Franken
Statt mit dem budgetierten Defizit schliesst die Jahresrechnung von Illnau-Effretikon mit einem Ertragsüberschuss von 3,6 Millionen Franken ab. Ein Grossteil davon stammt aus einer Entnahme von 2,7 Millionen Franken aus der finanzpolitischen Reserve. Einen ausführlichen Beitrag über die Jahresrechnung von Illnau-Effretikon finden Sie hier. (mgp)
14. März: Schule Hinwil mit positivem Ergebnis
Die Schulgemeinde Hinwil schliesst die Jahresrechnung 2025 mit einem Plus von 250’000 Franken ab. Dies bei einem Aufwand von 35,61 Millionen und einem Ertrag von 35,87 Millionen Franken. Das Ergebnis fällt um 2,4 Millionen Franken besser aus als budgetiert.
Hauptgrund sind deutlich höhere Steuererträge aus früheren Jahren, insbesondere bei Einkommens-, Vermögens- und Quellensteuern natürlicher Personen. Der betriebliche Aufwand stieg gegenüber dem Budget leicht, lag aber praktisch auf dem Niveau von 2024; Personal- und Transferkosten machen rund 83 Prozent aus.
Die Bilanzsumme beträgt 35,95 Millionen Franken, das Eigenkapital steigt auf 10,36 Millionen Franken. Die Nettoinvestitionen beliefen sich auf 290’000 Franken und blieben deutlich unter dem Budget (980’000 Franken). Die Gemeindeversammlung entscheidet am 10. Juni über die Jahresrechnung. (dam)
13. März: Volketswiler Rechnung mit Millionenplus
Die Gemeinde Volketswil schliesst die Jahresrechnung 2025 mit einem deutlich besseren Ergebnis als budgetiert ab. Statt der erwarteten rund 3 Millionen Franken resultiert ein Plus von rund 7,8 Millionen Franken, also knapp 4,8 Millionen Franken mehr als gerechnet.
Haupttreiber sind höhere Steuererträge: Besonders die Grundstückgewinnsteuern (9,1 Millionen Franken) übertrafen das Budget um 2,1 Millionen Franken. Insgesamt lagen die Steuern 2,8 Millionen Franken über den Erwartungen.
Zudem profitierte die Gemeinde von einem höheren Finanzausgleich (plus 800’000 Franken) sowie vom Verkauf des Kabelnetzes, der inklusive Reserveauflösung einen Gewinn von knapp 8 Millionen Franken brachte.
Demgegenüber stiegen die Kosten in der Pflegefinanzierung markant um 2,4 Millionen Franken, vor allem bei externen Spitex-Leistungen. Dank tieferem Personalaufwand und geringeren Verwaltungsausgaben fällt das Jahresergebnis dennoch deutlich positiv aus. Die Rechnung wird der Gemeindeversammlung am 12. Juni vorgelegt. (dam)