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Politik

Vier weitere Jahre Kontinuität

Bürgin bleibt Rütner Gemeindepräsidentin – keinerlei Rochaden im Gemeinderat

Schon Ende Januar zeichneten sich stille Wahlen ab, jetzt herrscht Klarheit: In den Gremien von Rüti kommt es zu kaum einer Rotation.

Im Rütner Gemeinderat und auch in der Schulpflege treten alle Bisherigen wieder an, während sich niemand Neues aufstellen liess. (Symbolbild)

Foto: Simon Grässle

Bürgin bleibt Rütner Gemeindepräsidentin – keinerlei Rochaden im Gemeinderat

Schon Ende Januar zeichneten sich stille Wahlen ab, jetzt herrscht Klarheit: In den Gremien von Rüti kommt es zu kaum einer Rotation.

Nun ist es definitiv: Weil es in Rüti genau so viele Sitze wie Kandidierende für Gemeinderat und Schulpflege gibt, sind diese Behörden still wiedergewählt. Da alle Gemeinderätinnen und Gemeinderäte ihr Amt weiter ausüben wollen, setzt sich der Gemeinderat während der nächsten vier Jahre also gleich zusammen wie heute. Neben Seegräben ist Rüti die einzige Gemeinde, deren Gemeinderat sich ohne Urnengang bestätigen lassen kann.

Der Gemeinderat Rüti

Yvonne Bürgin (Die Mitte, bisher), auch Präsidentin (bisher)

Carola Arn (EVP, bisher)

Bea Dubler (FDP, bisher)

Roger Hess (Die Mitte, bisher)

Claudia Lehmann (SP, bisher)

Bruno Rüegg (GLP, bisher)

Thomas Stauber (SVP, bisher)

Peter Weidinger (Die Mitte, bisher)

In der siebenköpfigen Schulpflege kandidiert Mirjam Herrli-Mittag (EVP) für einen frei gewordenen Sitz. Ansonsten treten alle Bisherigen auch für diese Behörde wieder an. Das Präsidium bleibt in den Händen von Stephan Müller (FDP). Die formale gesetzliche Bestätigung folgt am 23. Februar per Gemeinderatssbeschluss.

Die weiteren Mitglieder sind Ralph Curschmann-Ullmann (SP), Inès Kosarnig (parteilos), Sascha Petermann (SVP), Jeannette Roth Bolfing (Die Mitte) und Ursula Stämpfli (EVP).

Eine neue Kandidatin

Bei der neun Mitglieder starken Rechnungs- und Geschäftsprüfungskommission (RGPK) kandidieren zwar ebenfalls genau so viele Rütnerinnen und Rütner, wie es Sitze hat. Doch zwischen der ersten Frist und der Nachfrist zur Einreichung der Wahlvorschläge ist mit Sandra Larissa Wirth Nikitine (SVP) noch eine Bewerberin dazugestossen.

Neben den Bisherigen treten mit Davide Clementi (FDP) und Giuseppe Rindone (SP) auch zwei neue Herren an. Der FDP-Mann Andreas Hohl bleibt Präsident.

Die weiteren Mitglieder sind Rainer Brandstätter (FDP), Maurizio Corvo (EVP), Brian Dahl (Die Mitte), Thomas Elmiger (Grüne) sowie Daniel Lehmann (SVP).

Was die Sozialkommission betrifft, so bewerben sich sechs Kandidierende um die fünf zu besetzenden Sitze. Für dieses Gremium kommt es zu Wahlen mit einem leeren Wahlzettel und einem Beiblatt. Es stellen sich die Bisherigen Thomas Benz (Die Mitte), Adrian Blaser (EVP), Reto Inglin (FDP) und Cristina Strauss (Grüne) sowie Ingrid Brenner (SP) und Peter Heierle (SVP) als Neue auf.

Für die siebenköpfige Evangelisch-reformierte Kirchenpflege sind derweil nur fünf Wahlvorschläge eingegangen: Die Kandidierenden heissen Corinne Frommenwiler, Mirjam Kohler, Jürgen Meier, Georg Otto Schmid und Hans Zollinger (EVP). Letzterer ist der Einzige mit einer Parteizugehörigkeit. Die Wahlen der drei Behörden werden am 12. April entschieden.

In einer früheren Version dieses Artikel wurde Mirjam Herrli-Mittag der SVP zugeordnet. Das ist nicht korrekt; sie ist in der EVP.

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