Illnau-Effretikon hat kein Geld für ein Lehrschwimmbecken
Ein Sprung in welches Wasser?
Geld – ein Gut, das in Illnau-Effretikon zurzeit eher rar ist. Die Stadt muss deshalb den Gürtel etwas enger schnallen – mit Folgen für die Schülerinnen und Schüler.
Mit dem Thema Schwimmen wird Illnau-Effretikon offensichtlich nicht warm – im übertragenen wie im wortwörtlichen Sinn. Zum einen schwimmt die Stadt nicht im Geld, zum anderen hat sie Schwierigkeiten, ihren Schulkindern das Schwimmen beizubringen. Interessanterweise hängen beide Probleme eng zusammen.
Denn der Stadt selbst steht für den Schwimmunterricht lediglich das Freibad des Sportzentrums Effretikon zur Verfügung. Das Problem hier ist, dass Lektionen nur bei schönem Wetter und angenehmen Wassertemperaturen durchgeführt werden können. Das beinahe ungeheizte Wasser ist für den Unterricht mit Primarschulkindern dabei oftmals zu kalt.
Ausweichmöglichkeiten in anderen Gemeinden sind zu alledem Mangelware. Für lediglich zwei Lektionen pro Woche kann die Stadt auf ein Hallenbad in Bassersdorf ausweichen.

