Kampagne gegen Medienkonsum für Kleinkinder erntet Kritik
Offensive aus dem Bezirk Uster
Mit der Aktion «Go offline!» setzen sich die Gemeinden im Bezirk Uster gegen zu viel und zu frühe Bildschirmzeit für Kinder unter vier Jahren ein. Doch die Art und Weise gefällt nicht allen.
Ein Video zum Einschlafen, das Tablet beim Zmittag oder das Handy im Kinderwagen – Bildschirme tauchen im Familienalltag überall auf. Negative Auswirkungen von früher und langer Bildschirmzeit können jedoch verspätete Sprachentwicklung, fehlende soziale Kompetenzen, Schlafprobleme oder mangelnde Konzentrationsfähigkeit verursachen. Aber auch Eltern, die auf das Smartphone schauen und verpassen, dass ihr Kind Aufmerksamkeit braucht, schaden der kindlichen Entwicklung.
Die Schulen erleben die Auswirkungen in ihrem Alltag und sehen Handlungsbedarf. Darum haben sich neun Gemeinden aus dem Bezirk Uster zusammengeschlossen: Uster, Dübendorf, Volketswil, Fällanden, Maur, Egg, Mönchaltorf, Greifensee und Wangen-Brüttisellen sagen mit der Aktion «Go offline!» dem Medienkonsum für Kinder unter vier Jahren den Kampf an.




