Bürgerliche prüfen Referendum gegen Usters neuen Richtplan
Individualverkehr gab zu reden
Auf der links-grünen Seite wird in Uster beim Richtplan von einem Geben und Nehmen gesprochen, bei den Bürgerlichen von einer Niederlage. Das Volk könnte das letzte Wort haben.
Nach mehrjähriger Arbeit, über 200 – zum Teil wieder zurückgezogenen – Änderungsanträgen und zwei mehrstündigen Parlamentssitzungen hat der Ustermer Gemeinderat am Montagabend den neuen kommunalen Richtplan angenommen. Für die Vorlage waren 19 Vertreter von SP, Grünen, GLP, EVP und Mitte. Auf der anderen Seite sprachen sich die 16 Kommunalpolitiker von SVP, FDP, EDU und BPU dagegen aus.
Angst vor hohen Kosten
Die links-grüne Seite betont vor allem die vielen Kompromisse, die auch sie eingegangen sei. Die Bürgerlichen sehen sich als Verlierer – und mit ihnen zusammen Gewerbe, Industrie, Investoren und Steuerzahler.

