Illnau-Effretikon stoppt Baupläne für Flüchtlingsunterkünfte
Potenziell schutzwürdig
Der Stadtrat wollte in Illnau günstigen Wohnraum bauen, wird nun aber vom Denkmalschutz ausgebremst. Sistiert hat er seine Wohncontainerpläne in Effretikon.
Im Mai 2024 hatte der Stadtrat von Illnau-Effretikon angekündigt, an der Effretikonerstrasse 49 und 51 in Oberillnau permanenten Wohnraum für bis zu 65 Flüchtlinge und wirtschaftlich schwache Personen realisieren zu wollen. Den beiden bestehenden Gebäuden – einem ehemaligen Sekundarschulhaus sowie dem alten Gemeindehaus – sollten zwei dreistöckige Wohngebäude in Holzmodulbau zur Seite gestellt werden. Das Schulhaus hätte zu zusätzlichen Wohn- und Betreuungsräumlichkeiten umfunktioniert, das Gemeindehaus wie bisher extern vermietet werden sollen.
Für den Neubau rechnete der Stadtrat mit Erstellungskosten von rund 6,5 Millionen Franken – ohne Grundstückskosten. Wäre das Projekt vom Parlament und von den Stimmberechtigten genehmigt worden, hätte der Bau bis Ende 2027 erfolgen können.

