Maur will Millionen in Asylunterkünfte investieren
In Aesch und Ebmatingen
Die Gemeinde plant, die bestehenden Asylunterkünfte in Aesch und Ebmatingen zu erweitern. Über die Millioneninvestitionen muss jetzt die Bevölkerung entscheiden.
Der Platz für die Unterbringung von Asylsuchenden ist in Maur knapp. Das ist schon lange klar. Die Gemeinde kündigte deshalb im letzten September an, die bestehenden Unterkünfte in Aesch und in Ebmatingen zu erweitern.
Nun sind die Pläne konkret. Knapp 4,7 Millionen Franken will die Gemeinde insgesamt in den Ausbau der Anlagen investieren. Der Millionenbetrag deckt die Kosten für die Erweiterung beider Asylunterkünfte an der Tobelstrasse in Aesch und der Lohwisstrasse in Ebmatingen ab.
Bisher betrieb die Gemeinde die Asylunterkunft Lohwis nur als Provisorium. Der Standort soll im Rahmen der Erweiterung in eine definitive Unterkunft überführt werden.
Abstimmung im September
An den beiden Standorten bringt die Gemeinde schon bisher gut 80 Prozent der ihr zugewiesenen Personen unter. Die restlichen 20 Prozent leben in von der Gemeinde gemieteten Wohnungen. «An dieser Verteilung möchte der Gemeinderat festhalten», hiess es im September in einer Mitteilung.
Bevor die Gemeinde ihre Pläne umsetzen kann, benötigt sie allerdings die Zustimmung der Bevölkerung. Die Abstimmung ist auf den 28. September angesetzt.