Feuerwerksverbot in Uster nimmt die nächste Hürde
Trotz bürgerlichem Widerstand
Im Gemeinderat von Uster wird eine parlamentarische Initiative zur Einschränkung von lärmendem Feuerwerk unterstützt. Das gefällt weder der SVP noch der FDP.
Das Thema Feuerwerk bewegt. Auch die grösste Stadt im Oberland. So könnte nach Bubikon, Gossau, Dürnten und Hombrechtikon ebenfalls in Uster in einem Jahr lärmendes Feuerwerk verboten werden. Das Parlament unterstützte am Montagabend eine parlamentarische Initiative von Ursula Räuftlin (GLP).
12 Stimmen wären dafür nötig gewesen, 14 wurden es am Ende. Damit wurde die Initiative an die Kommission für öffentliche Dienste und Sicherheit (Kös) überwiesen. Diese hat nun zwölf Monate Zeit, einen Bericht oder eine Vorlage zu erstellen, über welche dann der Gemeinderat abstimmt.
Räuftlins Vorstoss wurde neben der GLP auch von EVP, Grünen, SP und BPU unterzeichnet. So waren es auch diese Parteien, die für das Anliegen im Gemeinderat votierten. Alle mit denselben Argumenten: zu viel Lärm und Gestank, zu hohe Feinstaubbelastung, Littering, Sachbeschädigungen, störender Einfluss auf Flora und Fauna, Terror für Haus-, Nutz- und Wildtiere.

