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Vordenker der FDP verlässt das Parlament Illnau-Effretikon

Für die erste Sitzung im Jahr steht in der FDP-Fraktion ein neues Mitglied am Start. Stefan Zumthor ist der Nachfolger von Hansjörg Germann, der gerne mal weiterdachte.

Hansjörg Germann (links) übergibt seinen Sitz im Parlament an Stefan Zumthor.

Foto: PD / Jasmin Oberle

Vordenker der FDP verlässt das Parlament Illnau-Effretikon

Neues Jahr, neues Mitglied

Stefan Zumthor startet für die FDP-Fraktion bei der ersten Parlamentssitzung des Jahrs und folgt damit Hansjörg Germann, der gerne mal weiterdachte.

Das Parlament in Illnau-Effretikon wird zur ersten Sitzung ein neues Mitglied in seiner Mitte aufnehmen: Stefan Zumthor. Er folgt auf Hansjörg Germann (FDP) – der per Ende 2024 als Stadtparlamentarier zurückgetreten ist – und wird die Fraktion der FDP/JLIE vervollständigen.

Zumthor ist Wirtschaftsprüfer, wohnt seit Ende 2015 in Illnau-Effretikon und hat zwei politische Schwerpunkte, wie die Stadt mitteilt: Wirtschaft und Infrastruktur. Dabei sehe er in der Stadtplanung und in der Attraktivität des Stadtzentrums Entwicklungspotenzial. Und damit könnte er eine passende Nachfolge sein.

Stadtpolitiker mit Weltblick

Hansjörg Germann war seit 2016 im Stadtparlament – damals noch der grosse Gemeinderat. 2023 fungierte er als Parlamentspräsident. Und wenn es etwas gibt, mit dem er in Illnau-Effretikon auffiel, dann ist es seinen Bezug zu asiatischen Grossmetropolen.

Denn der ehemalige Parlamentarier ist zwar ein Kleinstadtpolitiker, hat aber einen unverkennbaren Weltblick. Nicht selten verglich er die örtliche Infrastruktur mit der aus Hongkong oder Peking – Städte, in denen er gewohnt oder gearbeitet hat.

So hatte er Visionen, die wohl kaum jemand überraschen würden. Mit seinem Vorstoss, in Illnau-Effretikon solarbetriebene E-Busse einzusetzen, wollte er die Parlamentarierinnen und Parlamentarier zum Nachdenken anregen.

Mit solchen Perspektiven löste er sich von den regionalen Vorstellungen und verschaffte Illnau-Effretikon einen Blick in die Zukunft. Oder vielleicht doch bloss auf einen anderen Kontinent. Denn Europa würde in vielerlei Hinsicht Jahre hinterherhinken, so Germann damals.

Nun wird er seinen Bezug zu Megastädten erneut pflegen und dafür grosse Asienreisen planen – wenn er nicht gerade seine Olivenplantage in Italien aufpäppelt.

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