Deshalb wollen die Schulen in Wila keine Fusion mit Turbenthal
Zu viele offene Fragen
Eine grosse Schulgemeinde im Mittleren Tösstal? Das ist die Vision der Primarschule Turbenthal. In Wila stösst das Anliegen aber auf wenig Gegenliebe.
«Die beiden Schulen in Wila sind mittel- und langfristig gesehen zu klein, um eine qualitativ hochstehende Bildung zu vertretbaren Kosten anbieten zu können.» Dieser Meinung ist die Wilemerin Marianne Kleber.
Sie will, dass die Primar- und die Sekundarschule Wila Verhandlungen mit den Turbenthaler Schulen aufnehmen, um die Schaffung einer Schulgemeinde Wila-Turbenthal an die Hand zu nehmen. Sie argumentiert weiter, dass die Wilemer bei einer Fusion mehr Entscheidungsmacht über die Erhaltung der Schulstandorte in der Gemeinde hätten.
Ihre Initiative kommt am 9. Februar in Wila an die Urne. Die Vision von Kleber ist aber nicht neu. Die Idee einer Kreisschule, also einer grossen Schulgemeinde im Mittleren Tösstal, hat die Primarschulpflege Turbenthal bereits im Herbst 2023 eingebracht.

