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Politik

Wetzikon setzt auf Wasserkraft – als Schutz vor Marktschwankungen

Vor Preisschwankungen im Strommarkt wollen sich die Stadtwerke Wetzikon besser schützen - mit Schweizer Waserkraft. Das steckt dahinter.

Wetzikon setzt auf Wasserkraft – als Schutz vor Marktschwankungen

Strom aus der Aare ab 2026

Nirgends im Kanton sind die Strompreise 2025 höher als in Wetzikon. Um das langfristig zu ändern, setzt die Stadt auf eine neue Beschaffungsstrategie

Die Stadtwerke von Wetzikon haben bisher den Strom auf dem freien Markt eingekauft. Und dies zu teilweise sehr hohen Preisen, als es 2022 im Zuge des Kriegs in der Ukraine zu grossen Preisanstiegen und Unsicherheiten auf dem Strommarkt kam.

Das spüren die Wetzikerinnen und Wetziker auch im kommenden Jahr: Da Strom immer für mehrere Jahre im Voraus eingekauft wird, bleiben die Strompreise 2025 die höchsten im Kanton – trotz einer angekündigten Preissenkung.

«Die Preise werden voraussichtlich auch 2026 aufgrund der tieferen Einkaufspreise sinken», stellt der zuständige Stadtrat Heinrich Vettiger (SVP) in Aussicht. Ab dann bezieht Wetzikon auch erstmals Strom aus zwei Schweizer Wasserkraftwerken an der Aare.

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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