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So war Barbara Dilliers letzte Gemeindeversammlung in Fischenthal

Budget und Zusatzkredit waren fast Nebensache. Für Barbara Dillier endete ihre letzte Gemeindeversammlung mit Standing Ovations.

Die Fischenthaler sagten Adieu: An der letzten Versammlung für Barbara Dillier gab es Applaus statt Diskussionen.

Foto: Simon Grässle

So war Barbara Dilliers letzte Gemeindeversammlung in Fischenthal

Applaus statt Diskussionen

Applaus und Standing Ovations: An der Gemeindeversammlung in Fischenthal ging es nicht nur um die Traktanden, sondern auch um die abtretende Gemeindepräsidentin.

Es war die Dernière für Barbara Dillier (parteilos). Am Dienstagabend leitete sie ihre 14. und letzte Gemeindeversammlung als Fischenthaler Gemeindepräsidentin. Im kommenden Januar tritt sie ihr Amt als neue Stadtpräsidentin von Rapperswil-Jona an.

Lange dauerte Dilliers letzter Auftritt laut Gemeindeschreiberin ad interim Vanessa Fasser nicht – in 45 Minuten waren die fünf Traktanden – samt drei Einbürgerungsgesuchen – abgehandelt. Die 83 anwesenden Stimmbürgerinnen und Stimmbürger genehmigten mit grossem Mehr das Budget 2025 und setzten den Steuerfuss unverändert bei 122 Prozent an.

Das Budget weist bei einem Aufwand von 24,4 Millionen und einem Ertrag von 24,75 Millionen einen Ertragsüberschuss von 367’200 Franken aus.

Wie im Vorjahr soll der gesamte budgetierte Ertragsüberschuss in die Vorfinanzierung für die notwendige Anpassung und Modernisierung des Schulraums fliessen.

Viel Applaus

Ebenfalls mit grossem Mehr genehmigten die Anwesenden einen Zusatzkredit von 134’000 Franken für den Planungsprozess zur Revision der kommunalen Richt- und Nutzungsplanung.

Im November 2021 genehmigten die Fischenthaler bereits einen ersten Kredit von 145’000 Franken für das Projekt. Der Zusatzkredit ist nötig, da sich im Prozess neue Problemstellungen und Aufgaben herauskristallisiert haben, die nun ebenfalls ins Auge gefasst werden müssen.

Nach der Versammlung wurde Barbara Dillier feierlich verabschiedet – sie erhielt gemäss Fasser nicht nur den obligaten Blumenstrauss von ihren Gemeinderatskollegen, sondern es gab auch viel Applaus und Standing Ovations der Anwesenden.

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