Bürger findet Energieförderung in Uster unfair und intransparent
Kritik an Energie Uster
Peter Honegger hat eine Photovoltaikanlage gebaut und hoffte auf einen Förderbeitrag aus dem Ökofonds der Energie Uster AG – vergebens. Nun prangert er das System an.
Peter Honegger besitzt ein Einfamilienhaus in Uster – und wie viele Hauseigentümer hat er entschieden, seinen Beitrag zur Energiewende zu leisten und eine Solaranlage auf dem Dach zu installieren. «Ende 2022 haben wir mit der Planung begonnen», erzählt er.
Zu dieser Zeit hat er sich auch über mögliche Förderbeiträge schlau gemacht und ist auf den Ökofonds der Energie Uster gestossen. Zum damaligen Zeitpunkt hat diese Photovoltaikanlagen mit einer Einmalvergütung von 500 Franken pro Kilowattpeak unterstützt. Der Begriff bezeichnet die Höchstleistung einer Photovoltaikanlage.
«Damals hätte dies für unsere Anlage ein Unterstützungsbeitrag von 9650 Franken bedeutet», sagt Honegger. Als die Anlage im Mai letzten Jahrs gebaut wurde, wurde der Unterstützungsbeitrag ohne Vorankündigung auf 375 Franken pro Kilowattpeak gesenkt. «Da knurrt man schon einmal», meint der Hauseigentümer.

