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Wildberg holt sich Expertenhilfe für Sanierung des Feuerwehrgebäudes

Ein Schimmelproblem in der Asylunterkunft brachte auch die Sanierung des Feuerwehrgebäudes ins Stocken. So geht es jetzt weiter.

Das Feuerwehrdepot in Wildberg sollte umgebaut und saniert werden. Doch das Projekt stockt – jetzt sucht die Gemeinde Hilfe bei einem Experten.

Foto: Bettina Schnider

Wildberg holt sich Expertenhilfe für Sanierung des Feuerwehrgebäudes

Keine personellen Ressourcen

Damit die Planung des Bauprojekts vorangeht, hat die Gemeinde Wildberg einen externen Sachverständigen beigezogen. Denn sie hat nicht genügend personelle Ressourcen.

An der Gemeindeversammlung von Wildberg vom vergangenen Juni gab die geplante Sanierung des Feuerwehrgebäudes und der Asylunterkunft im Mehrzweckgebäude beim Schulhaus zu reden. Nicht etwa, weil sie auf der Traktandenliste stand, sondern weil sie kurz zuvor davon gestrichen wurde.

Die Feuerwehr Turbenthal-Wila-Wildberg, die auf einen baldigen Umbau ihres Depots hofft, war damit gar nicht zufrieden. Ein Mitglied der Feuerwehr reichte deshalb eine Anfrage ein, die an der Gemeindeversammlung beantwortet wurde.

Darin erläuterte der Gemeinderat die Gründe für die Verzögerung. Und zwar sind dies neue Erkenntnisse über den baulichen Zustand der Asylunterkunft. Dort wurde im Frühling ein Schimmelproblem festgestellt.

Die Behebung wurde zwar sofort in Auftrag gegeben, jedoch erstmals nur oberflächlich. Ein Schimmelexperte empfahl zudem, auch die Dusche aus dem Gemeinschaftsraum zu entfernen und eine energetische Sanierung an die Hand zu nehmen. Das erfordert die Überarbeitung des ganzen Projekts und des beleuchtenden Berichts für die Gemeindeversammlung.

Keine Ressourcen

Nach der Versammlung im Sommer hat der Gemeinderat im August entschieden, Hilfe für das Projekt beizuziehen. Denn der Gemeinde fehlen die personellen Ressourcen.

Er will sich deshalb durch einen Sachverständigen in dieser Angelegenheit vertreten lassen. Diese soll die Planung und später auch die Bauleitung für die Gemeinde Wildberg übernehmen – sobald die Kreditvergabe durch die Gemeindeversammlung erfolgt ist.

Die Wahl fiel, wie der Gemeinderat in seinem jüngsten Beschluss festhält, auf Roland Neyer mit seiner Firma Neyerhotz Bauleitungen aus Pfäffikon. Sobald das Projekt überarbeitet ist und alle Kostenvoranschläge vorliegen, wird die Sanierung des Feuerwehrgebäudes und der Asylunterkunft für die nächste Gemeindeversammlung traktandiert.

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