Schlatt will Glasfasernetz Ende 2025 in Betrieb nehmen
Ende der Internetdürre in Sicht
Nach gescheiterten Verhandlungen beschloss die Gemeinde, ein eigenes Glasfasernetz zu bauen. Sie sieht darin Vorteile für die Bürger. Und selbst die Nachbargemeinde könnte dereinst profitieren.
Ob E-Banking oder Streaming: Ohne ausreichende Internetversorgung lassen sich alltägliche Aufgaben heute nur schwerlich verrichten – auch in der malerischen Hügelgemeinde Schlatt. Das Thema war hier lange Zeit ein Dauerbrenner.
Zwar gelang es dem Gemeinderat 2015, mithilfe von Verhandlungen zu erwirken, dass die Swisscom ein sogenanntes Fiber-to-the-Street-Projekt umsetzt, also Glasfaserleitungen bis in gewisse Knotenpunkte der verstreuten Gemeinde legt.
«Über den letzten Abschnitt bis in die Häuser lief das Internet durch die üblichen Kupferleitungen», erklärt Tiefbau- und Werkvorsteher Dieter Schellenberg (parteilos). Von der vollen Glasfaserleistung konnten die Haushalte also gar nicht profitieren.

