Heilpädagogische Schule Turbenthal: Deshalb verzögert sich das Projekt
Trotz Platznot
Seit mehreren Jahren herrscht Platzmangel an der Heilpädagogischen Schule Turbenthal. Doch der geplante Erweiterungsbau lässt auf sich warten – das liegt auch an neuen Regeln des Kantons.
Als 1998 das neue Gebäude der Heilpädagogische Schule (HPS) in Turbenthal eingeweiht wurde, besuchten 23 Schülerinnen und Schüler die Schule. Heute hat sie doppelt so viele Plätze, aber nicht mehr Raum zur Verfügung. «Diese Plätze werden fast immer ausgereizt», sagt Ueli Laib (parteilos).
Er ist Präsident der Primarschulgemeinde Turbenthal, die die Schule seit bald 50 Jahren betreibt. Dort gehen Kinder und Jugendliche im Alter von 4 bis maximal 20 Jahren mit einer kognitiven Beeinträchtigung zur Schule. Sie kommen aus dem Tösstal, dem Zürcher Oberland und manche sogar aus dem Thurgau.
Als Trägerin ist die Primarschulgemeinde damit auch für die Planung der Erweiterung zuständig. Dass die Schule mehr Platz braucht, ist seit Jahren bekannt.

