Nach Fusionsvorschlag: Turbenthal will regionale Zusammenarbeit stärken
Wie weiter im Tösstal?
Die Nachricht, dass Wildberg mit Pfäffikon fusionieren will, hat im Tösstal eine Lawine losgetreten. Jetzt äussert sich auch der Turbenthaler Gemeinderat.
Kurz vor den Sommerferien hat die Gemeinde Wildberg mitgeteilt, dass sie mit Pfäffikon einen geeigneten Partner für eine Fusion gefunden hat. Diese Meldung löste im Tösstal eine Welle von Reaktionen aus.
Die Information, dass nur Pfäffikon an einer Fusion interessiert sei, hat den Wilemer Gemeinderat im Anschluss dazu veranlasst, Stellung zu nehmen. Denn auch Wila hätte Interesse an einer engeren Zusammenarbeit gehabt.
Nur wenig später forderte der Turbenthaler Urs Gutknecht in einem offenen Brief, dass die Gemeinden Turbenthal, Wila und Wildberg eine Fusion prüfen. Angesichts dieser Entwicklungen sieht sich nun auch der Turbenthaler Gemeinderat veranlasst, eine Erklärung abzugeben.
«Offen und diskussionsbereit»
«Der Gemeinderat Turbenthal hat stets ausdrücklich betont, dass er für die Zusammenarbeit mit den Nachbargemeinden in jeglicher Form offen und diskussionsbereit ist», schreibt er in einer Mitteilung.
In diesem Sinne habe er auch die Fusionsanfrage der Gemeinde Wildberg im Januar beantwortet. «Und in diesem Sinne führt die Gemeindeverwaltung Turbenthal seit gut zwei Jahren die Hoch- und Tiefbauabteilung für die Gemeinde Wila», führt die Exekutive weiter aus.
Nun plant der Gemeinderat, erneut Kontakt mit den Nachbarbehörden aufzunehmen, um die Möglichkeiten von sinnvollen regionalen Kooperationen zu besprechen.
Wie es mit der Gemeindestruktur in Turbenthal weitergeht, bleibt vorerst unklar. Nach dem zweifachen Ja im März zur Prüfung einer Einheitsgemeinde und einer Kreisschule Mittleres Tösstal muss der Bezirksrat über das weitere Vorgehen bei der Umsetzung entscheiden.
