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Politik

Deshalb hatte flächendeckendes Tempo 30 in Wetzikon keine Chance

Austin Widmer wollte herausfinden, wieso die Temporeduktion keinen Rückhalt hatte. Es zeigt sich: Die Stadt hatte kein glückliches Händchen mit der Usterstrasse.

Deshalb hatte flächendeckendes Tempo 30 in Wetzikon keine Chance

Student erforscht Temporeduktion

Austin Widmer aus Ettenhausen hat in seinem Studium viel über die Vorteile von Tempo 30 erfahren. In Wetzikon scheiterte die Temporeduktion in einer Abstimmung. Er wollte herausfinden, wie man es besser machen könnte.

64 Prozent der Wetzikerinnen und Wetziker sagten im vergangenen November Nein zur Einführung von flächendeckenden Tempo-30-Zonen in den Quartieren. Das wuchtige Nein hat viele überrascht, auch Austin Widmer.

Der ETH-Student aus Ettenhausen nahm dies zum Anlass, der Sache in seiner Masterarbeit im Studiengang Raumentwicklung und Infrastruktursysteme auf den Grund zu gehen.

«Im Studium haben wir viel über Tempo 30 gelernt», sagt er. In der Wissenschaft gelte die Temporeduktion als gute Massnahme, um den Verkehr sicherer zu machen und den Lärm zu senken. Doch noch gebe es sehr wenige Studien, die sich mit der Akzeptanz von Tempo 30 auseinandersetzten.

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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