Kantonsrätin aus Illnau-Effretikon will externe Lehrpersonen für Sexualkunde
Forderung an Regierung
Geht es nach Brigitte Röösli, sollen nur noch speziell geschulte Personen den Sexualkundeunterricht erteilen. Sie erhofft sich damit, auch etwas gegen Diskriminierung zu unternehmen.
Der Sexualkundeunterricht ist im Kanton Zürch seit Jahren Pflicht – und trotzdem ist er in bestimmten Kreisen immer noch umstritten.
Erst kürzlich wollten Eltern mit freikirchlichem und muslimischem Hintergrund ihre Kinder nicht in den Unterricht bei einem schwulen Lehrer schicken. Der Streit in Pfäffikon eskalierte, am Schluss musste der Lehrer gehen – obwohl sein Unterricht gemäss der Schule dem Lehrplan entsprach.
Für Kantonsrätin Brigitte Röösli (SP) aus Illnau-Effretikon zeigt der Fall: «Den Sexualkundeunterricht müssen Profis übernehmen.» Speziell ausgebildete Pädagoginnen und Pädagogen sollen in den Schulen zum Einsatz kommen – so, wie das in der Westschweiz bereits die Norm ist.

