Nach der Jahresrechnung ist vor dem Steuerfuss-Streit
Aus dem Stadtparlament Illnau-Effretikon
Das Stadtparlament von Illnau-Effretikon hat die Jahresrechnung 2023 einstimmig abgenickt. Doch die Fraktionen bringen sich bereits für die Budgetdebatte im Winter in Stellung.
Dass es an der Jahresrechnung 2023 und dem begleitenden Geschäftsbericht wenig zu nörgeln geben wird, war im Vorhinein klar. Zum zehnten Mal in Folge konnte Finanzvorsteher Philipp Wespi (FDP) einen satten Gewinn ausweisen, dieses Mal waren es 5,5 Millionen Franken bei einem Aufwand von 127,6 Millionen.
Es dauerte dennoch bemerkenswert lange, bis das Stadtparlament die Jahresrechnung 2023 und den entsprechenden Geschäftsbericht – selbstverständlich einstimmig – abgenommen hatte. Und das hatte nicht nur mit den Ausführungen des Stadtrats, sondern mit auffallend vielen Wortmeldungen aus den Kommissionen und der Versammlung zu tun.
Zwar gab es aus diesen Voten keinen direkten Gegenwind. Doch der Umstand, dass die Verschuldung erstmals seit 2014 wieder gestiegen ist, zeigt, dass sich im Courant der Stadtpolitik etwas verändert hat.

