Deshalb kommt es nicht zur Abstimmung über die Gemeindewerke
Mangelhafte Planung
Die Abstimmung über die Gemeindewerke Rüti am 9. Juni fällt ins Wasser, da der Gemeinderat die Vorlage weder ausreichend durchdacht noch formuliert hat. Ein nächster Abstimmungstermin kommt wohl frühestens in einem Jahr infrage.
Der Rütner Gemeinderat muss sich einen massiven Fehler eingestehen. Rund um die Vorlage zur Abstimmung der Umwandlung der Gemeindewerke Rüti (GWR) zu einer Aktiengesellschaft wurden trotz langer Planungsphase und Beizug externer Berater kurz vor der Urnenabstimmung formale Fehler im Erlass entdeckt.
Deshalb kommt es am 9. Juni nicht zur Abstimmung. «Die Absage einer bereits angeordneten Urnenabstimmung ist ein massiver Eingriff in den politischen Prozess», betont die Gemeindepräsidentin Yvonne Bürgin (Die Mitte).
Die Gründe dafür liegen sowohl im Bereich der finanziellen Liquidität der geplanten Aktiengesellschaft als auch bei der konkreten Übertragung der Liegenschaftsrechte. Der gesamte Gemeinderat bedaure, dass die Abstimmung abgesagt werden musste. «Jetzt geht es darum, die Mängel auszuräumen und eine einwandfreie Vorlage auszuarbeiten.»
