Fehraltorf rutscht in die Verschuldung ab
Trotz positiver Erfolgsrechnung
Investitionen in die Infrastruktur machen der Gemeinde zu schaffen. Die düstere Finanzsituation kommt allerdings nicht überraschend.
Eben erst konnte Fehraltorf die Eröffnung seiner neuen Mehrzweckhalle feiern. Auch der Holzmodulbau für die Schulraumerweiterung steht kurz vor seiner Fertigstellung. Die Bauprojekte haben allerdings ihren Preis: insgesamt gut 34 Millionen Franken.
Schon länger war klar, dass Fehraltorf unter anderem durch die Realisierung verschiedener Infrastrukturprojekte über Jahre vor grossen finanziellen Herausforderungen steht. Die Gemeinde hatte diesbezüglich auch stets transparent kommuniziert. Bereits 2020 kündigte sie deshalb Kürzungen an. Den Rotstift hat sie unter anderem bei der Gemeindezeitschrift, bei Kulturanlässen oder bei Vereinsbeiträgen angesetzt.
Damit einhergehen sollten Erhöhungen des Steuerfusses. Auf das Jahr 2023 hin wurde dieser bereits um 2 Prozentpunkte auf 109 Prozent angehoben. Gemeindepräsident Anton Muff (DGF) stellte an der Budgetgemeindeversammlung im vergangenen Dezember weitere Steuererhöhungen um jeweils 2 Prozentpunkte für die Jahre 2025 und 2027 in Aussicht. «Die Finanzlage verdüstert sich», sagte er damals.

