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Nach dem Abstimmungsdebakel kommt jetzt die Umfrage

Mittels Umfrage will der Gemeinderat Erkenntnisse zum weiteren Vorgehen gewinnen – und auch, ob die Abstimmungsfrage unklar war.

Das Schulhaus Schmittenbach ist in die Jahre gekommen und entspricht nicht mehr den heutigen Anforderungen. Doch wie es mit der Schulraumplanung in Fischenthal nun weitergeht, ist noch offen.

Foto: Céline Zöllig

Nach dem Abstimmungsdebakel kommt jetzt die Umfrage

Schulraumplanung in Fischenthal

Die Fischenthaler haben beide Vorschläge für die Entwicklung der Schule an der Urne abgelehnt. Nun will der Gemeinderat der Sache auf den Grund gehen.

Was ist passiert?

Am 3. März haben die Fischenthalerinnen und Fischenthaler beide Varianten für die Schulraumplanung abgelehnt. Das Resultat durchkreuzt die Pläne der Schulpflege, die Schule fit für die Zukunft zu machen und am Standort Schmittenbach/Burghalden zu zentralisieren.

Abgestimmt wurde über zwei Varianten. Den Ersatzneubau des Schulhauses Schmittenbach, die Maximalvariante, sowie die günstigere Minimalvariante mit einem zusätzlichen Neubau, beispielsweise am Standort Burghalden.

Beide fanden keine Mehrheit. Gut 55 Prozent der Stimmberechtigten lehnten die Minimalvariante ab, und etwa 61 Prozent sagten Nein zur teureren Maximalvariante.

Doch das Resultat hatte einen Haken. «Die beiden Varianten haben sich auch konkurrenziert», sagte Gemeindepräsidentin Barbara Dillier (parteilos) am Tag der Abstimmung. So habe es im Vergleich weniger doppelte Nein-Stimmen als einfache Ja-Stimmen für eine der Varianten gegeben.

Sprich: Die meisten haben sich für mindestens eine davon ausgesprochen, was jedoch im Schlussresultat nicht ersichtlich ist.

Wie geht es nun weiter?

Im Gemeinde-Newsletter des Monats März meldete sich Gemeindepräsidentin Dillier zu Wort. «Eine Optimierung des Schulraums und die Sanierung der Schulliegenschaften sind unumgängliche Aufgaben, die der Gemeinderat und die Schulpflege in den kommenden Jahren angehen müssen», schreibt sie darin. Die Schulpflege halte an der erarbeiteten Strategie fest.

Nun will die Gemeinde mit einer Umfrage bei der Bevölkerung der Ablehnung auf den Grund gehen und herausfinden, ob die Abstimmungsfrage allenfalls zu unklar war.

Welche Erkenntnisse will die Gemeinde gewinnen?

«Der Gemeinderat will mit dieser Befragung Rückschlüsse zu den Ansichten der Bevölkerung zur Schulraumplanung – insbesondere bezüglich Kosten und Steuerfuss – gewinnen», sagt Dillier. Die Antworten sollen helfen, die weitere Planung anschliessend gemeinsam mit der Schulpflege entsprechend auszurichten.

Wie es danach weitergeht, kann Dillier noch nicht sagen. «Wir warten die Antworten zur Umfrage ab, werten diese aus und analysieren anschliessend die Ergebnisse.»

Doch so viel ist klar: «Die beiden Varianten sind abgelehnt worden und werden somit nicht mehr weiterverfolgt.» Es braucht entsprechend ein neues Projekt.

Die Umfrage startet am 8. April und wird dann auf der Website von Fischenthal aufgeschaltet. Ab dann kann man den Umfragebogen auch in Papierform auf der Gemeindeverwaltung beziehen.

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