Robenhauser wollen Massnahmen gegen Schleichverkehr
Rekurs gegen Usterstrasse-Sperrung
Mit einem Rekurs wollen sechs Robenhauser erreichen, dass ihr Quartier während der Sperrung der Usterstrasse vor Schleichverkehr geschützt wird. Ihr Vorhaben könnte sich auch auf den Baustart auswirken.
Eigentlich ist alles bereit: Ende Februar will die Stadt Wetzikon mit der Sanierung der Usterstrasse beginnen. Der Kredit ist bewilligt, die Bevölkerung über die Strassensperrung und die Umleitungen informiert.
Doch nun gibt es ein Problem: Sechs Einwohnerinnen und Einwohner aus Robenhausen haben Rekurs beim Statthalteramt Hinwil gegen die Verkehrsanordnung eingelegt. Die Rekurrenten sind der Meinung, ihr Quartier werde während der Strassensperrung nicht genügend vor Schleichverkehr geschützt.
Im Abschnitt zwischen der Zürcher- und der Haldenstrasse entspricht die Usterstrasse nicht mehr den heutigen Anforderungen. Zudem weist sie Schäden auf, der Gehweg ist teilweise zu schmal, und es fehlt eine Velospur bergaufwärts.
Am 26. Februar will die Stadt Wetzikon deshalb mit der Sanierung beginnen. Dafür muss die Strasse im genannten Abschnitt gesperrt werden. Die Arbeiten kosten insgesamt gut zwei Millionen Franken und dauern voraussichtlich bis im Oktober.
Gleichzeitig werden die Versorgungsleitungen für Gas, Wasser und Strom sowie die Kanalisation angepasst. Zudem beginnt auch der Bau der Fernwärmeleitungen für den künftigen Wärmeverbund ab der Abwasserreinigungsanlage. (bes)

