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Uster plant Sanierung von Wermatswiler- und Kreuzstrasse

Gleichzeitig will die Stadt ein Stauproblem lösen. Die vorgeschlagenen Massnahmen werden aber nicht alle erfreuen.

Beim Bahnübergang an der Wermatswilerstrasse könnte bald ein Einbahnregime herrschen.

Foto: Christian Merz

Uster plant Sanierung von Wermatswiler- und Kreuzstrasse

Einbahnregime geplant

Zwei Ustermer Strassen sind in einem schlechten Zustand und müssen erneuert werden. Die geplanten Bauarbeiten will auch die Energie Uster AG nutzen.

Die Wermatswilerstrasse und die Kreuzstrasse in Uster sind in einem schlechten Zustand. Die Stadt plant deshalb die Sanierung und hat dafür drei Projekte ausarbeiten lassen.

Das erste Projekt umfasst gemäss einer Mitteilung die Wermatswilerstrasse auf dem Abschnitt Pfäffikerstrasse bis Wagerenstrasse, das zweite den Abschnitt Wagerenstrasse bis Freiestrasse. Die Planung an der Kreuzstrasse ist das dritte Projekt.

Der erste Abschnitt auf der Wermatswilerstrasse lag bereits im Jahr 2018 öffentlich auf. Die Stadt hat das Projekt aber nochmals überarbeitet.

Grund dafür waren verschiedene Einwendungen, eine veränderte Ausgangslage und neue Projekte. Die Einführung der Buslinien 812 und 818 führte ausserdem zu zusätzlichen Haltestellen, die nun definitiv erstellt werden sollen.

Einbahnregime für weniger Rückstau

Im Zusammenhang mit der Sanierung der kantonalen Aathalstrasse kam gleichzeitig die Forderung aus der
Bevölkerung, den Rückstau vor dem Bahnübergang Wermatswilerstrasse in die Aathalstrasse zu
reduzieren.

Auch die Buslinie 845 von Uster nach Gossau ist vom Stauproblem betroffen. Die Anschlüsse am Bahnhof Uster können teilweise nicht gewährt werden. Damit der Rückstau auf die Aathalstrasse reduziert werden kann, soll zwischen der Freiestrasse und der Bahnlinie ein Einbahnregime für den motorisierten Verkehr eingerichtet werden.

Weitere Einbahnabschnitte sind laut der Mitteilung auf der Kreuzstrasse in Richtung Norden und auf der Wermatswilerstrasse in Richtung Süden vorgesehen.

Zwei Fliegen, eine Klappe

Die angedachten Bauarbeiten will auch die Energie Uster AG nutzen. Sie hat vor, den Wärmeverbund Uster Nord weiter ausbauen. Dazu sind neue Leitungen in der Kreuzstrasse, der Wermatswilerstrasse und der Neuwiesenstrasse geplant.

Zusätzlich werden auch die Werkleitungen der Wasser- und Elektrizitätsversorgung ersetzt und die öffentliche Beleuchtung auf die LED-Technik angepasst.

Die Unterlagen für die drei Projekte liegen bei der Stadt Uster, Abteilung Bau, 4. Stock, Oberlandstrasse 82, 8610 Uster, während der Büroöffnungszeiten zur Einsicht auf. Sie sind auch online unter www.uster.ch/amtsmitteilungen
einsehbar.

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