Darum ist die Deponie Leerüti keine Alternative für das Tägernauer Holz
Mögliche Mehrfachnutzung
Die Mülldeponien in Gossau geben schon seit Langem zu reden. Wie notwendig sind mehrere Deponien? Der Regierungsrat nimmt Stellung.
Deponien beschäftigen Gossau schon seit Längerem – und erhitzten die Gemüter von Anwohnenden sowie von Politikerinnen und Politikern. Denn die Zahl der Abfalldeponien in der Region Gossau häuft sich. Im kantonalen Richtplan sind bereits drei Deponien eingetragen: die Deponie Wissenbühl, die bereits seit Jahrzehnten in Betrieb ist, und die umstrittenen Deponiestandorte Leerüti und Tägernauer Holz.
Für eine Gemeinde seien das zu viele, meinen die drei Gossauer Kantonsräte Elisabeth Pflugshaupt (SVP), Jörg Kündig (FDP) und Daniel Wäfler (SVP). Am 23. Oktober reichten sie beim Regierungsrat eine Anfrage zur Nutzung der Deponien im Raum Gossau ein. Die Kernfrage: Wieso genügt die Deponie Leerüti nicht als Alternative für das Tägernauer Holz?
