Uster bleibt auf Fernwärmekurs – aber ohne Kezo
Energie Uster AG sistiert Projekt
Uster legt das Projekt «Fernwärme ab Kezo 2028» auf Eis. Stattdessen werden nun die lokalen Wärmeverbunde wie geplant ausgebaut.
Im August teilte Pfäffikon mit, das Fernwärmeprojekt ab der Kehrichtverwertungsanlage Zürcher Oberland (Kezo) in Hinwil nicht weiter zu verfolgen. Jetzt steigt auch Uster aus: Die Energie Uster AG hat entschieden, das Projekt zu sistieren.
Stefan Feldmann (SP), Verwaltungsratspräsident der Energie Uster AG und Stadtrat, sagte bereits nach Pfäffikons Ausstieg, dass die Realisierung des Projekts letztlich von einem konkurrenzfähigen Preis abhängig sei.
Im Mai 2022 haben sieben Gemeinden und Städte im Oberland das gemeinsame Projekt «Fernwärme Zürcher Oberland» in Angriff genommen, um Fernwärme aus dem Neubau der Kehrichtverwertungsanlage Zürcher Oberland (Kezo) in Hinwil ab 2028 zu prüfen. Im September kam Rapperswil-Jona als achte Gemeinde hinzu.
Anfang 2023 wurde das Projekt in zwei Teilprojekte aufgespalten: in den West-Ast Richtung Uster und den Süd-Ast Richtung Rapperswil-Jona.
Für den West-Ast hat die Energie Uster AG geprüft, wie das Projekt unter der Berücksichtigung von technischen, zeitlichen und wirtschaftlichen Aspekten inklusive des Verteilnetzes bis zu den Endkunden in Uster vorangetrieben werden könnte. (mar)
